Jeder der sich schon einmal mit online Casinos auseinandergesetzt hat, wird früher oder später auf einen sog. Geoblock gestoßen sein. Kunden aus bestimmten Ländern, vor allem Deutschland wird dabei aufgrund der IP-Adresse der Zugang zu bestimmten Webseiten oder Angeboten, allen voran online Casinos, verwehrt. Dabei stellt sich vielen Kunden die Frage, warum dieser Geoblock existiert, wie dieser funktioniert und natürlich auch, wie man diesen umgehen kann. Im Folgenden werden wir erklären, wie Geoblocking funktioniert, warum dieser existiert, die rechtliche Grundlage dafür und auch, wie man einen solchen Block umgehen kann.

In diesen online Casinos kann man den Geoblock umgehen

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Was ist ein Geoblock?

Zu aller erst muss einmal geklärt werden, was genau ein Geoblock ist. Ganz vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Zugriffssperre für Nutzer aus vorher bestimmten Ländern. Diese Nutzer können dann nicht die eigentliche Webseite besuchen, sondern werden von einer Nachricht begrüßt, die einem erklärt, dass man die Seite nicht besuchen darf. Die wohlbekannteste dieser Nachrichten war dabei die Meldung von YouTube, das „Dieser Inhalt […] in Ihrem Land nicht verfügbar!“ ist, zumindest bis 2016.

Dies war aufgrund von Streit zwischen YouTube und der „Gesellschaft für musikalische Aufführungen und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (kurz: GEMA) über die Rechte an Musikvideos auf der Plattform. Mittlerweile konnten sich die beiden Seiten einigen, doch immer noch sind Inhalte auf YouTube länderspezifisch gesperrt. An diesem Beispiel lässt sich schon ein erster Grund für dieses Geoblocking erkennen: Es dient dem Schutz einiger Lizenzrechte. Doch später mehr dazu.

Wie funktioniert Geoblocking?

Im Prinzip wird dem Server signalisiert das ein Kunde aus einem nicht zugelassenen Land stimmt und verweigert deshalb den Zugang. Es stellt sich also die Frage wie der jeweilige Server weiß das man aus einem der gesperrten Länder stammt. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, so kann dies an der angegebenen Adresse bestimmt werden oder durch die Zahlungsmethode bestimmt werden und damit die Transaktion abgebrochen werden. Auch die Telefonnummer kann Informationen über den Aufenthaltsort einer Person liefern, dank der Länder Vorwahl, wie zum Beispiel +49 für Deutschland oder +31 für die Niederlande.

Und zu guter Letzt liefert natürlich auch die IP-Adresse Informationen über den Standort des Nutzers. Die IP-Adresse ist dabei die am meisten verwendete Informationsquelle für das Geoblocking, da hier der Server binnen weniger Sekunden den Standort bestimmen und eine eventuelle Sperrung der Inhalte vornehmen kann.

Was genau ist die IP-Adresse und welche Informationen gibt diese preis?

Wie in einem Telefonnetz muss auch im Internet jedes Gerät eindeutig identifiziert werden können, dies gilt sowohl für das heimische Netz und das globale Internet. Dadurch wird gesichert das die gewünschten Daten auch beim richtigen Gerät ankommen. Die IP-Adresse wird dabei immer beim Aufrufen einer Internetseite übertragen, da nur so der jeweilige Server weiß wohin dieser die gewünschten Daten senden muss. IP steht dabei für Internet Protocol, dem am weitesten verbreiteten Netzwerkstandard, der vorgibt wie Informationen im jeweiligen Netzwerk auszutauschen sind, vergleichbar mit der Grammatik einer Sprache. Eine dieser Regeln gibt vor das jedes Gerät welches sich im Internet bewegt eine IP-Adresse benötigt.

Diese Adressen sind dabei nach zwei unterschiedlichen Standards aufgebaut, in diesem Artikel konzentrieren wir uns auf den IPv4 Standard, da dieser der bekannteste ist. Eine IPv4 Adresse setzt sich aus vier Zahlen, die im Bereich von 0 bis 255 liegen zusammen, und werden durch einen Punkt voneinander getrennt. Ein Beispiel für eine IP-Adresse würde also folgendermaßen aussehen: 192.168.1.144. Einige werden natürlich schon gemerkt haben das die Anzahl an Kombinationen mit diesem System begrenzt sind, weshalb der IPv6 Standard eingeführt wurde welcher unendlich viele Kombinationen ermöglicht.

Diese IP-Adresse ändert sich dabei immer dann, wenn man sich der Router oder das eigene Gerät neu mit dem Internet verbindet, ausgenommen davon sind statische IP-Adressen, welche zum Beispiel an Webseiten vergeben werden. Selbiges gilt auch für Server oder Netzwerker da diese Dienste immer verfügbar und vor allem schnell erreichbar sein sollten.

Anhand dieser Adresse lässt sich für den Server auslesen, aus welchem Land und durch welchen Anbieter auf die Webseite zugegriffen wird. Wie genau diese Lokalisierung dabei ist, hängt von der Distanz zum nächsten sog. Interneteinwahlknoten ab. In städtischen können diese Knoten nur einige wenige Hundert Meter vom eigenen Wohnort entfernt sein, während in ländlichen Gebieten der Einwahlknoten meist Kilometer weit vom eigenen Standort entfernt ist, da sich der Knoten in der nächstgrößeren Stadt befindet. Der Anbieter kann außerdem über diese Adresse den Datenstrom der eigenen Kunden nachverfolgen und theoretisch die besuchten Webseiten nachverfolgen.

Diese Daten müssen aktuell nach Beenden der Internetsitzung gelöscht werden, dies könnte sich allerdings mit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung ändern. Hierzu steht das endgültige Urteil des EuGHs noch aus.

Auf welcher Grundlage wird das Geoblocking angewendet?

Hier wird es etwas kompliziert da auf der einen Seite das Geoblocking in der EU untersagt ist, sollte ein Unternehmen innerhalb der EU operieren, aber einige nationalen Gesetze diese Reglung beschneiden, darüber hinaus gibt es auch noch eine Vielzahl an Ausnahmen. Bevor wir aber genauer in die EU-Regelungen gehen lässt sich sagen das es prinzipielle drei gründe für einen Geoblock gibt. Einerseits aus den schon angesprochenen Lizenzgründen, so mag Netflix eventuell die Rechte für eine Show in Deutschland haben, hat diese Rechte aber nicht in den Niederlanden, deshalb wird das Angebot für deutsche Kunden in den Niederlanden dahingehend angepasst.

Der zweite Grund ist das die Bereitstellung der angebotenen Dienstleistung oder Ware logistisch in dem geblockten Land nicht möglich ist und Kunden daher nicht auf der Webseite zugelassen sind. Der letzte Grund ist etwas düster, muss aber genannt werden, auch kann ein Geoblock genutzt werden um den freien Zugang zu Informationen einzuschränken oder die Meinungsfreiheit zu beschneiden, so zum Beispiel in China oder Nordkorea.

Aber zurück zur EU und den darin geltenden Regeln. Durch die Geoblocking-Verordnung sollen sowohl Kunden, also Verbraucher mit einer EU-Staatsangehörigkeit oder einem Wohnsitz innerhalb der EU, als auch sog. endnutzende Unternehmen geschützt werden. Bei einem „endnutzenden Unternehmen“, handelt es sich dabei um einen Anbieter der ausschließlich zur Endnutzung bestimmte Dienstleistung oder Waren anbietet, wie zum Beispiel Netflix oder eben online Casinos. Von dieser Verordnung ausgenommen sind unternehmen, welche Dienstleistungen oder Waren, weiterverkaufen, umwandeln, verarbeiten oder an Subunternehmer weitergeben.

Was ist unter dieser Verordnung erlaubt?

Grundsätzlich steht es Anbietern frei ihre Waren und Dienstleistungen in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Preisen anzubieten. Dabei dürfen diese unterschiedlichen Kundengruppen in unterschiedlichen Sprachen und auf unterschiedlichen Webseiten angesprochen werden, es muss dem Kunden aber freistehen über eine Webseite eines anderen Landes auf das Angebot zuzugreifen und die Konditionen des jeweiligen Landes zu nutzen. Außerdem ist es dem Anbieter bei Waren Verwendungen höhere Versandkosten in Rechnung zu stellen sollte die Sendung in über Ländergrenzen erfolgen.

Was ist unter dieser Verordnung nicht erlaubt?

Unter der Geoblocking-Verordnung ist es grundsätzlich nicht erlaubt den Kunden aufgrund seines Wohnsitzes, Ort der Niederlassung oder der Staatsangehörigkeit den Zugang zu einer Webseite zu verbieten. Das heißt es gilt die „shop like a local“ Richtlinie, welche besagt das Kunden im EU-Ausland grenzüberschreitend wie Einheimische einkaufen können. Um diese Regelung etwas besser zu verstehen geben wir hier drei Beispiele der Bundesnetzagentur wieder.

Die Sperrung oder Beschränkung des Zugangs von Kunden zu einer Benutzeroberfläche. Darunter fällt zum Beispiel, wenn man einen online Shop in Frankreich aufrufen möchte, dieser einen aber automatisch auf die deutsche Version umleitet. Ein Kunde muss vor einer solchen Umleitung gefragt werden ob dieser nicht lieber die deutsche Version besuchen möchte. Auch würde ein unterschiedlicher Zugang zu Waren oder Dienstleistungen als unzulässig gelten, mit Ausnahmen. Hat zum Beispiel eine Autovermietung unterschiedliche Bedienungen je nach Herkunftsland des Vertragspartners gilt dies als diskriminierende Geschäftsbedienungen.

Auch eine Diskriminierung die im Zusammenhang mit der Zahlung steht gilt als unzulässig. So bietet ein online Händler zum Beispiel die Möglichkeit per Kreditkarte zu zahlen nur für heimische Kunden an, dies ist laut Geoblocking-Verordnung nicht erlaubt.

Welche Ausnahmen gibt es?

Wie bei jedem Gesetz oder Verordnung gibt es auch beim Geoblocking einige Ausnahmen, die sowohl auf bestimmte Arten von Dienstleistungen als auch gerechtfertigte Ungleichbehandlungen beinhalten. Die wichtigsten Ausnahmen werden wir hier kurz vorstellen. Wie schon eingangs erwähnt bilden sog. audiovisuelle Dienste (z. B. Streamingdienste) eine dieser Ausnahmen, aber auch andere Dienstleistungen sind von dieser Regelung ausgenommen, darunter:

Finanzdienstleistungen (z. B. Bankgeschäfte oder Kreditgeschäfte), Dienstleistungen und Netze der elektronischen Kommunikation, Verkehrsdienstleistungen (u. a. Eisenbahnen und Flugverkehr, mit Ausnahme von Pauschalreisen), Leiharbeitsagenturen, Gesundheitsdienstleistungen, Glücksspiele die einen Geldwert verlangen (also online Casinos, Sportwetten und Lotterien) und auch soziale Dienstleistungen neben einigen anderen. Die für uns wichtigste Ausnahme stellen dabei die online Casinos dar.

Wie kann man ein Geoblock für online Casinos umgehen?

Nun da wir die Frage was ein Geblock und dessen Funktionsweise geklärt haben, stellt sich die Frage wie man einen solchen umgehen kann. Generell gibt es drei verbreitet Möglichkeiten die einem hierbei zur Verfügung stehen. Diese kommen natürlich mit eigenen Vor- und Nachteilen. Im Folgenden werden wir die drei Arten des Umgehens genauer beschreiben.

Den Geoblock von online Casinos mit einem Proxy-Server umgehen

proxy edited

Hier bei verbindet man sich mit einem speziellen Server der in einem anderen Land gehostet wird und damit einem eine neue IP-Adresse zuteilt, mit welcher man den Geoblock des online Casinos zum Beispiel umgehen kann. Für diese Möglichkeit findet man nach einer Google-Suche oder andere Suchmaschinen schnell eine Vielzahl an kostenlosen Servern in unterschiedlichen Ländern mit denen man sich dann verbinden kann. Im Firefox-Browser zum Beispiel kann man einen Proxy-Server einrichten, indem man Menü auf Einstellung geht und in dem sich dann öffnenden Fenster den Punkt „Manuelle Proxy-Konfiguration“ auswählt.

Hier muss dann die IP-Adresse des gewünschten Servers eingetragen werden und schon surft man mit einer neuen Adresse, mit der sich das Geblocking der online Casinos umgehen können. Diese kostenlose Variante wirkt auf den ersten Blick sehr verlockenden doch hat leider einige Nachteile, die vor allem bei online Casinos zum Problem werden können.

So sind diese kostenlosen Server oft überlastet, was zu einer langsamen Verbindung führt und das Übertragen von Videos, wie beim live Casino, oder das Abspielen und das Darstellen von Spielautomaten behindert oder unmöglich macht. Ein weiterer Nachteil ist das viele Proxy Server so schnell wieder verschwinden wie diese aufgetaucht sind, das heißt man muss oft nach einem neuen Server suchen und dann hoffen das dieser den eigenen Anforderungen entspricht. Hier kann man leider nicht mehr machen als ausprobieren und hoffen. Außerdem ist es wichtig darauf zu achten das der Server eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung aufbaut, vor allem wenn man Überweisungen tätigen will, da man sich ansonsten angreifbar macht. Diese Variante funktioniert, sollte aber eher von technikaffinen Kunden genutzt werden.

Den Geoblock von online Casinos mit SmartDNS umgehen

SmartDNS ist ein online Dienst der ähnlich funktioniert wie ein Proxy, hier macht sich der Nutzer als auch die IP-Adresse eines ausländischen Servers zunutze. Der Unterschied zu einem Proxy-Server liegt darin, dass hier nicht der gesamte Datenverkehr über den jeweiligen Server läuft, was oftmals zu den Geschwindigkeitsproblemen führt, sondern dass nur die IP-Adresse genutzt wird und mit der heimischen, hoffentlich schnellen Internetverbindung kombiniert wird. Aber natürlich gibt es auch bei dieser Variante ein, zwei Nachteile. So sind die Daten bei einem SmartDNS oftmals nicht verschlüsselt und damit auch angreifbar, was wiederum bei online Überweisungen ein Risiko darstellt. Außerdem ist diese Variante oft kostenpflichtig, hier sollte jeder selbst entscheiden ob einem das Preis-Leistungs-Verhältnis passt.

Den Geoblock von online Casinos mit einer VPN umgehen

vpn edited

Die letzte Möglichkeit, welche wir vorstelle ist vermutlich für die meisten Kunden die empfehlenswerteste, da ein sog. „Virtual Private Network“ (kurz: VPN) vor allem einfach zu bedienen ist und mit guter Sicherheit glänzt. Eine VPN bietet seinen Kunden dabei oft Zugriff auf mehrere Tausend Server in vielen verschiedenen Ländern, der Kunde muss sich lediglich den passenden Server aussuchen und kann darüber auf die Inhalte im gewünschten Land zugreifen, wie zum Beispiel auf ein online Casino. Die Funktionsweise ist dabei ähnlich wie bei einem Proxy, die Daten werden also über einen ausländischen Server gelenkt der einem eine entsprechende IP-Adresse zuteilt.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden ist dabei, dass bei einer VPN die Daten in einem Tunnel übertragen werden, was einerseits die IP-Adresse verschleiert und so sensible Daten, wie die eigene E-Mail-Adresse oder Passwörter, vor neugierigen Blicken schützt. Der Nachteil hierbei ist das ein solcher Dienst natürlich auch etwas kostet. Trotzdem würden wir den meisten Kunden, welchen den Geoblock von online Casinos umgehen wollen eine VPN empfehlen, da diese einfach zu bedienen sind und ein hohes Maß an Sicherheit bieten.

Ist das Umgehen eines Geoblocks legal?

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Abschließend wollen wir noch die Frage klären ob es legal ist einen solchen Geoblock zu umgehen. Grundsätzlich ist es jedem EU-Bürger erlaubt bei Proxy oder VPN seine IP-Adresse zu anonymisieren, ob das aushebeln von Geoblocks legal ist kann man nicht zu 100 % sagen (Stand September 2021). Es sei erwähnt das nach § 108b und § 111a UrhG eine Strafbarkeit bzw. Ordnungswidrigkeit bei ausschließlich privatem Handeln jedenfalls ausgeschlossen ist.

Außerdem möchten wir darauf hinweisen das bei vielen Diensten, darunter auch einige online Casinos, dass das Umgehen eines Geoblocks in AGB untersagt wird. Im schlimmsten Fall kann ein Verstoß, sollte dieser natürlich bemerkt werden, zu einer Sperrung des Accounts führen kann. Des Weiteren gelten diese Regeln nur für die EU, andere Staaten untersagen die Nutzung von VPNs oder Ähnlichem, darunter zum Beispiel China.

Ansonsten gilt verständlicher Weiser auch das sollte man eine Straftat unter dem Mantel eines Proxys oder einer VPN begehen das dies natürlich illegal ist, darunter fällt zum Beispiel die Nutzung von Tauschbörsen für Raubkopien. Bevor man also das Geoblocking, eines online Casinos umgeht sollte man sich zuerst die AGB durchlesen um bösen Überraschungen vorzubeugen.

GeoBlocking

Geoblocking

Die Bundesnetzagentur hat eigens eine Seite mit Information zu diesem Thema bereit gestellt.

VPN Schritt für Schritt Anleitung

vpn proxy

Hier zeigen wir euch wie man eine VPN Verbindung per externes Programm oder Windows herstellen kann. Folgt einfach dieser Schritt für Schritt Anleitung.

Zeit: 5 Minuten

VPN per externes Programm

vpn

Die wohl einfachste Methode, um eine VPN zu nutzen, ist sich bei einem der unterschiedlichen Anbieter wie: NordVPN, CyberGhost, ProtonVPN und viel mehr. Diese Anbieter bieten im Normalfall ein eigenes Programm, mit welchem man die VPN nutzen kann. Bei diesem Programm kann man sich dann einfach mit seinen Anmeldedaten einloggen. Dann wird einem eine Auswahl an unterschiedlichen Ländern und Verbindungen angeboten. In unserem Beispiel (siehe Bild) kann man auf der linken Seite nach einem Land suchen, oder man wählt einen Server über die Karte aus und verbindet sich mit diesem, in dem man auf den Punkt klickt.

Dann wird einem am unteren Rand die aktuelle Verbindung angezeigt, hier kann die Verbindung auch getrennt werden. Diese Option empfehlen wir den meisten, da kein technisches Know How benötigt wird.

VPN über Windows einstellen

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Es gibt auch die Möglichkeit, einen VPN über die Windows Einstellungen ein zu richten. Man muss jedoch hier selber vorher über die VPN-Verbindungseinstellung des gewählten Anbieters informieren. Hier für geht man einfach in das Startmenü (Windows Logo am unteren linken Rand) und dort auf das Zahnrad, um in die Systemsteuerung zu kommen. Dort einfach auf „Netzwerk und Internet“ klicken, dann in der linken Liste nach „VPN“ suchen und ebenfalls draufklicken. Hier bitte „VPN-Verbindung hinzufügen“ auswählen und dort als „VPN-Anbieter“ Windows (integriert) auswählen.

Den Verbindungsnamen kann man sich selber aussuchen. Im Feld Servernamen oder IP-Adresse muss die Adresse des VPN-Servers eingegeben werden. Den VPN-Typ findet man meisten auf der Website des Anbieters oder wird einem mit den anderen Daten geschickt. Dann noch die Anmeldedaten eingeben und auf Speichern klicken. Um die VPN zu aktivieren, muss man auf das Netzwerksymbol klicken und die Verbindung auswählen, mit „verbinden“ bestätigen.

Proxy-Server Schritt für Schritt Anleitung
Hier könnt Ihr nachlesen wie man eine Proxy Verbindung über den Browser oder Windows einrichten kann.
Proxy in Firefox und Chrome
Im Firefox-Browser zum Beispiel kann man einen Proxy-Server einrichten, indem man im Menü auf Einstellung geht und in dem sich dann öffnenden Fenster den Punkt „Manuelle Proxy-Konfiguration“ auswählt. Hier muss dann die IP-Adresse des gewünschten Servers eingetragen werden und schon surft man mit einer neuen Adresse.
Auch im Chrome-Browser geht man zuerst in das Menü und wählt dort „Einstellungen“ aus, in diesem Menü muss man sich dann die „Erweiterte Einstellungen anzeigen“ anzeigen lassen. Dort unter System auf „Proxy-Einstellungen des Computers öffnen“ klicken. Dann öffnet sich das Windows-Dialogfeld.
Proxy in Windows einrichten
Das Proxy Menü kann man aufrufen, in dem man im Suchfeld von Windows „Proxy“ eintippt und dann auf „Proxyeinstellungen ändern“ klickt. Unter manuelle Proxyeinrichtung „Proserver verwenden“ auf „Ein“ stellen. Hier muss man dann unter Adresse die Adresse des Proxyserver Providers eingeben sowie den zugehörigen Port, dieser wird vom Anbieter angegeben. Dann einfach noch den die Einstellungen speichern und den Geoblock umgehen. Den Proxy kann man ganz einfach mit „Proxy-Server deaktivieren“ abschalten.

Proxy in Firefox & Chrome

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Proxy in Windows

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