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Datenschutz ist ein wichtiges Thema – auch und gerade im Online Casino. Viele Spieler klagen über unerwünschte E-Mails und SMS und fürchten gar, dass ihre Daten im Darkweb landen könnten. Dabei sind die Daten bei Online Casinos genauso sicher geschützt wie bei anderen Unternehmen – wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind. Wir sehen uns den Datenschutz im Online Casino einmal genauer an.

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Seriös lizenzierte Casinos schützen Kundendaten

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Entscheidend für den Datenschutz im Online Casino ist die Seriosität des Anbieters. Wo Spieler sich über unerwünschte Kontaktaufnahme via E-Mail, SMS, Telefon, WhatsApp etc. beschweren, stehen allzu oft nicht lizenzierte Anbieter dahinter.
Diese Anbieter spielen nicht nach den geltenden Regeln – weder beim Glücksspiel an sich noch beim Umgang mit den Kundendaten. Bei solchen Anbietern müssen Spieler mit unfairen Spielabläufen, verweigerten Auszahlungen und einem Verkauf ihrer persönlichen Daten an Dritte rechnen.

Deshalb gilt: Glücksspiel gehört in ein lizenziertes Online Casino. Dabei ist die lizenzierende Behörde zweitrangig. Es muss sich nicht zwingend um eine deutsche Lizenz (zum Beispiel aus Schleswig-Holstein) handeln.
Auch Behörden aus anderen EU-Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Malta gewährleisten einen sicheren Spielbetrieb, finanzielle Stabilität der Casinos und auch den Datenschutz im Online Casino. Dasselbe gilt für die Aufsichtsbehörden im Vereinigten Königreich oder europäischen Überseegebieten wie Curacao.

Datenverschlüsselung und sichere Zahlungsmethoden

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Um den Datenschutz im Online Casino zu gewährleisten, sollten Spieler ein Blick auf die Verschlüsselung werfen. Die meisten Casinos informieren über ihre Verschlüsselungsmethoden. Empfehlenswert ist eine 256 Bit SSL Verschlüsselung.
Die Zahl 256 bezieht sich auf die Länge des Schlüssels, die 256 Bit entspricht. Verschlüsselt wird die Kommunikation zwischen Webbrowser und Webserver. Je länger der Schlüssel ist, desto besser ist die Verschlüsselung. Die 256 Bit Verschlüsselung ist die derzeit höchste Verschlüsselungsmethode für Webbrowser.

Diese ist noch sicherer als die 128 Bit Verschlüsselung. Während es bei dieser lediglich 2128 Möglichkeiten (herauskommt eine Zahl mit 39 Stellen) gibt, stehen in der 256er Variante 2256 Möglichkeiten zur Verfügung – herauskommt eine Zahl mit 78 Stellen.

Nicht nur das Online Casino, sondern auch Zahlungsdiensteanbieter sollten Daten verschlüsseln – und tun dies in der Regel auch mit einer sicheren Methode. Spieler sollten ausschließlich sichere, geprüfte Zahlungsdienste verwenden.
Dazu gehören etwa E-Wallets wie PayPal oder Skrill, Kreditkarten wie Visa oder MasterCard, Zahlungsauslösedienste wie Sofort oder Trustly etc. Sehr sicher (aber auch etwas aufwendiger) sind zudem Banküberweisungen, bei denen keine bei Daten über den Browser direkt zum Casino übertragen werden. Dasselbe gilt für Dienste, die einen digitalen Einsatz von Bargeld ermöglichen wie zum Beispiel Cash-to-Code.

Datenschutz Code of Conduct der EGBA

Die European Gaming And Betting Association (EGBA) hat einen Verhaltenskodex für den Datenschutz im Online Casino entwickelt. Diesen sollen Anbieter von Glücksspiel im Internet befolgen.
Der Verband vertritt zahlreiche Mitglieder in Europa und im Vereinigten Königreich. Der Kodex gilt für alle Mitglieder des Verbands und überdies alle in der EU und dem Vereinigten Königreich lizenzierte Unternehmen. Die maltesische Glücksspielaufsichtsbehörde MGA ist zuständig für den Kodex und hat ihn förmlich genehmigt.

Das Ziel des Kontextes ist es, „höchste Datenschutzstandards und die Einhaltung der DSGVO für den Online-Glücksspielsektor“ zu gewährleisten. Kunden sollten sich sicher sein können, dass ihre Daten ordnungsgemäß verarbeitet werden.
Laut der EGBA gehen die Standards im Kodex über die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hinaus. Es werden verschiedene Themen behandelt. Dazu gehören der Umgang mit Kontodaten, die Definition und Prüfung berechtigter Interessen, Systemtests und Sicherheitsmaßnahmen, spezielle Kategoriedaten, Transparenz, Datenminimierung, Speicherbeschränkung, Datenübertragbarkeit sowie Profiling und automatisierte Entscheidungen.

Was Spieler für mehr Datenschutz im Online Casino tun können

Datenschutz im Online Casino ist jedoch nicht allein Sache der Betreiber. Auch Spieler können viel tun, um ihre persönlichen Daten zu schützen.

Nur bei lizenzierten Anbietern spielen

Die wichtigste Regel wurde bereits angesprochen und soll kurz und knapp wiederholt werden: Spieler sollten ausschließlich mit lizenzierten Casinos spielen und alle anderen Anbieter links liegen lassen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten

Viele Online Casinos ermöglichen die Einrichtung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Diese kommt dann bei jedem Login und häufig auch bei weiteren Aktionen wie zum Beispiel Einzahlungen zum Einsatz.
Die Zwei Faktor Authentifizierung soll sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zugriff auf das Spielkonto und die darin hinterlegten Daten erhalten. Die einfachste Variante dieser Authentifizierungsmethode besteht in der Einrichtung eines SMS-Versands.

Spieler loggen sich dann im Browser mit Benutzername und Passwort ein und werden anschließend aufgefordert, eine TAN einzugeben. Diese TAN wird simultan ans Mobiltelefon versandt. Die Kenntnis von Benutzername und Passwort allein reicht somit für den Login nicht aus. Unbefugte müssten zusätzlich auch Zugriff auf das Smartphone erhalten.

Einzahlungen nur mit bonitätsschonenden Zahlungsmitteln

Datenschutz im Online Casino hat viele Aspekte, gerade im Hinblick auf die Privatsphäre. Ein Aspekt besteht darin, dass Daten nicht zu Nachteilen führen. Genau dazu kann es aber kommen.

Wer häufiger bei Online Casinos Einzahlungen tätigt und dafür Kreditkarten, Zahlungsauslösedienste oder Banküberweisungen nutzt, muss mit (moderaten) Schäden an der eigenen Kreditwürdigkeit rechnen.
Grund dafür sind mathematisch-statistische Verfahren, mit denen Banken und Auskunfteien die Bonität berechnen. Wer sich diesen Eingriff in die Privatsphäre verbittet, nutzt Zahlungsmethoden, bei denen weder auf dem Kontoauszug noch auf der Kreditkartenabrechnung die Zahlung ans Online Casino auftaucht.

So es zum Beispiel möglich, mittels Banküberweisung ohne nähere Angabe im Betreff Geld auf ein PayPal Konto zu überweisen und von dort aus eine Einzahlung im Online Casino zu tätigen.

Separate E-Mail-Adresse verwenden

Es kann vorteilhaft sein, für die Anmeldung im Online Casino eine andere als die gewöhnliche E-Mail-Adresse zu wählen. Kommt es – etwa durch ein Datenleck beim Casino – zum Verlust der E-Mail-Adresse, drohen lästige Spam Mails.
Wer eine E-Mail-Adresse ausschließlich für ein Online Casino nutzt, kann die Adresse notfalls löschen und mit einer anderen E-Mail-Adresse fortfahren. Wird dagegen die gewöhnliche und auch sonst im Verkehr gebräuchliche E-Mail-Adresse genutzt, stellt die Umstellung einen wesentlich größeren Aufwand dar.

Antiviren- und Antimalware aktuell halten

Der eigene Rechner ist eines der größten Risiken für Cyberkriminalität. Spieler sollten unbedingt darauf achten, ihre Antiviren- und Antimalware auf dem neuesten Stand zu halten. Hochqualitativen Schutz gibt es bereits für wenige Euro im Monat.

Wichtig: Nicht nur der Desktop-PC, sondern auch alle Laptops, Tablet-PCs und Smartphones und idealerweise auch der Smart TV (sofern dieser zum Besuch von Online Casinos genutzt wird) sollten durch geeignete Software geschützt werden.

VPN nutzen

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Mindestens ebenso wichtig wie die Nutzung von Antivirensoftware ist die Nutzung eines virtuellen privaten Netzwerks (VPNs). Über ein VPN wird sämtlicher ein- und ausgehender Datenverkehr zuverlässig verschlüsselt. Außerdem können Spieler ihre IP-Adresse verbergen (und damit auch Geoblocking Maßnahmen umgehen). Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass Dritte den Datenverkehr nicht abfangen und Daten missbrauchen können.

Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von VPNs in öffentlichen Netzwerken. Hier besteht häufig gar keine Verschlüsselung und nicht einmal eine Zugriffsbeschränkung. Jeder, der das Netzwerk nutzt, kann prinzipiell die Daten der anderen Teilnehmer abfangen.
Im Übrigen gilt: Nur, weil ein öffentliches Netzwerk passwortgeschützt ist, ist es noch lange nicht sicher. Am heimischen Desktop bzw. im heimischen WLAN steht in der Regel zumindest die WPA2 Verschlüsselung zur Verfügung, die einen gewissen Schutz bietet.

Darkweb Monitoring

Darkweb Monitoring kann eine weitere Maßnahme sein. Möglich ist dies bei bestimmten Anbietern – die häufig auch Antiviren- und Antimalware Software produzieren.
Das Prinzip: Spieler hinterlegen bestimmte persönliche Daten wie E-Mail-Adressen, Kreditkarteninformationen, Kontonummern, Telefonnummern etc. auf einem sicheren Server. Die Anbieter scannen das Darkweb nach diesen Informationen.

Taucht eine E-Mail-Adresse oder Kreditkartennummer im Darkweb auf, wird der Benutzer darüber informiert. So können Spieler frühzeitig Maßnahmen greifen und zum Beispiel die Kreditkarte sperren, bevor es zu Schäden durch Missbrauch kommt.

Datenschutz im Online Casino: Was schreibt der Glücksspielstaatsvertrag vor?

In Deutschland gilt seit dem 1.7.2021 bekanntlich der neue Glücksspielstaatsvertrag. Hier regelt § 6g einige Aspekte.
So schreibt der Glücksspielstaatsvertrag vor, dass Online Casinos mit deutscher Lizenz personenbezogene Daten von Spielern ab der Schließung des Spielerkontos weitere fünf Jahre aufbewahren müssen.

Nach Ablauf dieser fünf Jahre sind jedoch alle personenbezogenen Daten zu löschen. Vorgeschrieben wird zudem, dass vorhandene personenbezogene Daten jederzeit wirksam vor unbefugtem Zugriff zu schützen sind.
Zudem gibt es ein Auskunftsrecht von Spielern über Art und Umfang der Speicherung, der Aufbewahrung und Löschung der Daten. Jeder Spieler kann schriftlich beim Online Casino nachfragen, welche Daten gespeichert wurden und wann diese gelöscht werden.

Spielersperrdatei OASIS und Datenschutz im Online Casino

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Der Gesetzgeber hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag auch ein Spielersperrsystem auf den Weg gebracht. Die zentrale Sperrdatei OASIS wird durch das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt verwaltet. Alle in der Datei vermerkten Spieler sind vom Spiel in Online Casinos ausgeschlossen.

Veranstalter von Glücksspielen müssen vor der Aufnahme des Spiels prüfen, ob ein Spieler in der Datei vermerkt ist. Dies gilt nicht nur für Online Casinos, sondern auch für alle anderen Spielstätten – etwa stationäre Spielbanken oder Spielautomaten in einer Gastronomie.

Das System sieht Selbst- und Fremdsperren vor. Fremdsperren sind zum Beispiel durch Betreiber von Glücksspielen möglich. Auch Angehörige von Spielern mit problematischem Spielverhalten können eine Fremdsperre beantragen.
Problematisches Spielverhalten ist etwa anzunehmen, wenn Spieler unangemessen hohe Einsätze tätigen, ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen etc. Selbstsperren können Spieler für sich selbst beantragen. Fremdsperren dauern mindestens ein Jahr, Selbstsperren solange, wie sie beantragt werden – mindestens jedoch drei Monate.

Ist die Spielersperrdatei mit den Regelungen der DSGVO vereinbar? Diese schreibt vor, dass Daten, die Rückschlüsse auf Personen zulassen, in besonderem Maße geschützt werden müssen. Die Vorgaben werden jedoch nach Auffassung der meisten Juristen erfüllt, weil Glücksspielanbieter die Daten ausschließlich zum Spielerschutz erheben und ausschließlich an die Sperrdatei weitergeben. Die Daten werden nicht an Banken, die SCHUFA etc. übermittelt.

Im Fall einer Spielersperre werden Daten über diese erst sechs Jahre nach Ablauf der Sperrfrist gelöscht. Die bei einer Sperre anfallenden Unterlagen müssen aufbewahrt werden. Selbst bei der Geschäftsaufgabe oder Insolvenz eines Casinos dürfen die Daten nicht verloren gehen.
Das Casino ist dann verpflichtet, die Unterlagen an die zuständige Behörde zu übergeben. Diese kann zum Beispiel einen Rechtsnachfolger eines aufgegebenen Casinos mit der Verwahrung der Daten beauftragen.

OASIS ist das umfangreichste, aber nicht das erste Sperrsystem auf dem deutschen Glücksspielmarkt. Bereits vorher gab es Sperrsysteme einzelner Bundesländer wie Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Datenbestände Daten werden in OASIS überführt.

Zentraldateien der GGL

An die Übermittlung persönlicher Daten an die Sperrdatei stimmt implizit jeder Spieler zu, der im Online Casino ein Spielkonto eröffnet. Zur tatsächlichen Übermittlung von Daten kommt es jedoch doch nur, wenn Gründe für eine Sperrung vorliegen. Dies dürfte nur in äußerst seltenen Fällen zutreffen.

Jeder Spieler dagegen muss bei der Eröffnung eines deutschen Spielerkontos seine Zustimmung zur Weitergabe von Daten an eine Behörde geben: Die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GPL). Diese wurde im Zuge der Verabschiedung des Glücksspielstaatsvertrages als neue Behörde mit Sitz in Halle an der Saale geschaffen. Die GGL führt zwei Zentraldateien: Eine Limitdatei und eine Aktivdatei.

Mit der Limitdatei wird das anbieterübergreifende Einzahlungslimit in Höhe von 1000 EUR pro Monat überwacht. Dieses schreibt der Glücksspielstaatsvertrag fest. Jeder Spieler kann sich zwar bei der Eröffnung eines Kontos ein individuelles Limit einrichten. 1000 EUR pro Monat darf dieses jedoch nicht überschreiten.

Die Behörde überwacht, dass Spieler nicht bei mehreren Casinos parallel Konten eröffnen und so das Limit überschreiten. Die Eröffnung mehrerer Konten ist weiterhin möglich – die Überschreitung des Limits jedoch nicht. Dazu werden alle Daten über Einzahlungen (insbesondere Zeitpunkt und Betrag) gespeichert.

Die Aktivdatei dient zur Durchsetzung des Verbots parallelen Spiels. Der Gesetzgeber will verhindern, dass Spieler sich bei mehreren Online Casinos parallel einloggen und dadurch intensiver spielen. Deshalb sind alle Online Casinos mit deutscher Lizenz an diese Datei der GGL angebunden.

Startet ein Spieler in einem Casino das Spiel, wird er aktiv geschaltet. Wollte dieser Spieler nun bei einem weiteren Casino das Spiel aufnehmen, müsste dieses Casino zunächst bei der Datei anfragen – und würde über die Aktivschaltung informiert.

Dieses zweite Casino dürfte das Spiel dann nicht aufnehmen, solange das erste Casino die Aktivschaltung nicht beendet hat. Datenschutz im Online Casino gilt also nur sehr begrenzt gegenüber den zuständigen Behörden.

Was regeln die Datenschutzbestimmungen der Online Casinos?

Spieler sollten einen Blick auf die Datenschutzbestimmungen im Online Casino ihrer Wahl werfen. Jedes seriöse Online Casino stellt solche Datenschutzbestimmungen zur Verfügung.
In diesen Bestimmungen wird zum Beispiel ein Datenschutzbeauftragter benannt. Dieser ist für Fragen zum Datenschutz, Anfragen über gespeicherte Daten und die Datenverarbeitung zuständig. Neben einer Postadresse ist häufig auch eine E-Mail-Adresse zu finden.

Außerdem machen die Online Casinos Angaben zu den Anlässen, aus denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören natürlich gesetzliche Bestimmungen etwa im Bereich der Geldwäscheprävention. Doch auch das berechtigte Interesse taucht hier stets auf.

Häufig ist zu lesen, dass Daten zur Personalisierung und Optimierung der angebotenen Leistungen verwendet werden. Dies bedeutet auch, dass zum Beispiel Cookies eingesetzt werden, mit denen die Präferenzen der Spieler gespeichert und so etwa passende Spiele angezeigt werden.

Die Datenschutzbestimmungen sollten auch Grundsätze für die Datenverarbeitung regeln. Diese sind allerdings in der Regel sehr allgemein formuliert und wenig hilfreich. Konkreter sind die Angaben dazu, welche Daten genau erhoben werden.

Dies sind zum Beispiel IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, das verwendete Betriebssystem und der verwendete Browser etc. Spieler sollten wissen, dass sie anhand von Logfiles und IP-Adressen zu identifizieren sind.
Zusätzlich zu diesen zugriffsabhängigen Daten werden alle persönlichen Daten erhoben, die für die Registrierung notwendig sind. Dazu gehören etwa Wohnsitz, Geburtstag, Staatsangehörigkeit etc. Außerdem können Dokumente und Daten aus Dokumenten gespeichert werden, die zum Zwecke der Identitätsprüfung angefordert werden. Hier handele es sich typischerweise um Personalausweise und Adressnachweise.

Fazit

Datenschutz im Online Casino ist ein oft vergessenes, aber wichtiges Thema. Spieler können viel tun, um ihre persönlichen Daten zu schützen. Dabei steht das Spielen bei lizenzierten Anbietern im Vordergrund. Diese sollten eine 256 Bit Verschlüsselung bieten und sämtliche datenbezogene Verfahrensweisen in transparenten Datenschutzbestimmungen ausweisen. Dann sind die Daten in aller Regel zuverlässig vor dem Zugriff Unbefugter geschützt.

Weitere Maßnahmen sind möglich: Wer seine Zugriffsgeräte mit Antiviren- und Antimalware Software schützt und idealerweise zusätzlich ein VPN nutzt, ist in der Regel auf der ganz sicheren Seite. Zusätzliche Maßnahmen wie Darkweb Monitoring sind für Vorsichtige empfehlenswert.

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