Glück Auf – Eine Tradition lebt auf!

Der traditionelle Bergmannsgruß Glück Auf dient hier als Titel für das Brettspiel von eggertspiele. Mit diesem Gruß wünschen sich die Bergleute untereinander zum einen viel Erfolg und zum anderen das jeder wohlbehalten von seiner Schicht zurückkehrt. Bei diesem Spiel dreht es sich darum Kohle zu finden, zu fördern und ab zu transportieren. Ende des 19. Jahrhunderts gibt es noch keine Solarenergie und auch kein Ökostrom. Daher setzt man voll auf den Kohleabbau.

Die Aufgabe ist es Loren zu produzieren, in die Bergwerkte zu schaffen und so viel Kohle wie möglich zu fördern. Mit der Kohle kann man Aufträge erfüllen und dafür dann Siegpunkte kassieren. Die Schwierigkeit daran ist, dass zu jeder Aufgabe eine bestimmte Sorte von Kohle benötigt wird. Manchmal muss man für bestimmte Sorten tief hinunter in den Stollen, was auch sehr kostspielig sein kann. Also los in die Hände spucken und los gehts.

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Glück Auf Bild

Die 5 Arbeiter Felder bei Glück Auf

Die Lorenfabrik

Steht man mit seinem Arbeiter auf der Lorenfabrik, dann muss man ein Tunnelplättchen erwerben und in das eigene Bergwerk einbauen. Je nach dem welcher Betrag auf der Lore steht, muss man diesen auch bezahlen und in den Vorrat zurück legen. Hat man die Kohle von den Loren gefördert, dann bleiben diese leer bis zum Rest des Spieles. Nur wenn man neue Tunnelplättchen erwirbt, bekommt man auch neue Kohle.

Das Fördern

Hier kann man Kohle fördern und die Aufträge für die Auslieferung vorbereiten. Über dem Arbeiterfeld steht eine Zahl die angibt, wieviel Arbeitsschritte man maximal mit dieser Aktion ausführen darf. Möchte man nicht alle Aktionen ausführen, dann verfällt der Rest einfach.

Die Auslieferung

Bei dieser Aktion liefert man voll bestückte Aufträge aus. Man darf aber immer nur ein Arbeiter Auslieferungsfeld wählen. Hat man den Auftrag ausgeliefert, dann erhält man die Siegpunkte sofort die auf der Auftragskarte angegeben sind. Mit dem Siegpunktmarker zieht man die Siegpunktleiste dementsprechend nach vorne.

Das Geld

Steht man auf diesem Arbeiterfeld, dann bekommt man so viel Mark aus dem allgemeinen Geldvorrat wie auf der Karte angegeben sind. Wenn man in der Lorenfarbrik Tunnelplättchen erwerben möchte, kann man das nur mit dem Geld machen.

Ein neuer Auftrag

Ist man auf einem solchen Feld mit dem Arbeiter angelangt, dann nimmt man sich die Auftragskarte kostenlos die darunter liegt. Vom Nachziehstapel zieht man dann eine neue Auftragskarte und legt sie für den nächsten Spieler dort ab wo man steht.

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Fazit von Glück Auf

Die Aktionen sind leicht umzusetzen und die Achtseitige Spielregeln einfach zu verstehen und auch immer wieder gut nachzuschlagen. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema als schöne Graphik durch das Spiel und alles lässt sich verständlich zuordnen. Auch wenn es nur fünf Bereiche gibt um die Arbeiter einsetzen zu können, gibt es doch verschiedene Möglichkeiten sich zu entscheiden. In diesem Spiel sind die Mitspieler die treibende Kraft die einem ständig im Nacken sitzen. Nicht ganz so gut gelöst ist die Farbe der Geldscheine. Denn dadurch, dass alle die gleiche Farbe haben ist es schwerer die Wertigkeit zu unterscheiden.

Auch bei den Figuren sind manchmal mängel zu sehen und es kam wohl auch schon vor, dass sich der Förderturm verzogen hat und es schwar war ihn im Spiel einzusetzen. Trotzdem nicht ganz so qualitativ hochwertigem Spielmaterial hat jeder Spieler Spaß daran den Aufzug zu bedienen und die Kohle mit der Lore nach oben zu befördern. Die Spannung steigt immer mehr wenn es demSpielende näher kommt, denn man muss hier das richtige Timing finden und immer genug Geld und Arbeiter zu Verfügung haben um die Aktionen ausführen zu könnne. Für Ruhrpottler ist dieses Workerplacement-Spiel bestimmt eine Bereicherung und ein Stück Verbundenheit mit der Heimat wenn es auf ihrem Tisch liegt.

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