Die Speicherstadt – Welche Investitionen zu welcher Zeit?

Hamburg um 1900 – das Tor zur Welt. Innerhalb des Hafens erstreckt sich ein einzigartiger Lagerkomplex: die Speicherstadt. Das Netzwerk von Kanälen und Brücken beherbergt ein Terminal für Gewürze, Kaffee, Tee und Teppiche aus aller Welt.

Als einer der Hamburger Großhändler in der Blütezeit der Speicherstadt erwerben Sie Schiffsladungen für die Lagerhäuser, natürlich nicht zu teuer, um mit dem Verkauf Gewinne zu erzielen. Wer innerhalb eines Jahres die besten Angebote macht und seine Kunden mit den richtigen Waren beliefert, gewinnt das Spiel. Aber Vorsicht! Plötzliche Brände verursachen schwere Verluste. Möglicherweise wird empfohlen, frühzeitig in den Brandschutz zu investieren.

Wenn Sie Die Speicherstadt spielen, werden Sie von dem einfachen und originellen Mechanismus begeistert sein gewünschte Aktionskarten zu erwerben.

Verfasser: Stefan Feld

Illustrationen: Michael Menzel und Harald Lieske

Inhalt:

  • 1 Spielbrett
  • 5 Markthalskarten
  • 54 Handelskarten
  • 20 Holzarbeiter
  • 45 Holzwürfel
  • 1 Metallmünze
  • 25 Münzen
  • 1 Stofftasche

Preis: 19,99 | Spieler: 2-5 | Alter: 8+ | Dauer: 45

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Die Speicherstadt Bild

Die 5 Spielphasen in Die Speicherstadt

Das Angebot

Man legt immer eine Handelkarte mehr auf die Wasserfelder des Spielplans wie es Spieler sind. Zeigt die Karte ein Schiff, dann bestückt man es mit drei Warensteinen die man zufällig aus dem Sack zieht. Ein aufgedeckter Brand wertet man sofort aus und deckt eine neue Karte auf. Bei den Brandkarten bekommen die Spieler mit den wenigsten Feuerwehrmännern die Zahl die auf der Karte angezeigt ist als Minuspunkte. Wer die meisten Feuerwehrmänner hat bekommt die meisten Pluspunkte.

Die Nachfrage

Der Startspieler beginnt und setzt seinen Arbeiter auf den Spielplan in ein freies Feld des untersten Gebäudes. Danach geht es mit den Mitspielern reihum weiter. Das geht so lange, bis jeder seine drei Arbeiter eingesetzt hat.

Der Kauf

Die Karten werden von links nach recht nach einem bestimmten Schema verkauft. Die Spieler entscheiden nun so wie die Arbeiter eingesetzt wurden von oben nach unten ob sie die Karte kaufen möchten oder nicht. Je nachdem wieviel Arbeiter oben stehen, so hoch ist auch immer der Preis. Möchte ein Mitspieler nicht kaufen, dann kommt sein Arbeiter auf seine Hand zurück und der nächte Käufer bezahlt einen Preis weniger.

Die Verladung

Ist das erste Schiff gekauft, dann kann die Verladung der Waren stattfinden. Der Startspieler beginnt und verteilt seine Waren auf seinen Aufträgen. Man kann über die Markthalle oder seine eigenen Händler verkaufen. Ebenso kann man Ware 3:1 umtauschen oder die Ware in einem Lager oder der Markthalle einlagern lassen.

Das Einkommen

Die Spieler bekommen alle eine Münze und wer keine Karte in der Runde gekauft hat, erhält zusätzlich noch eine Münze. Im Uhrzeigersinn wird der Startspieler gewechselt und eine neue Runde kann anfangen. Der 4. Brand ist die letzte Karte im Zugstapel. Das Spiel endet, wenn diese Karte benutzt wurde. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

Die Speicherstadt-Zubehoer

Fazit

Mit diesem Spiel steigt man ein in die Atmosphäre und dem Flair der Hamburger Speicherstadt. Wer schon einmal vor Ort war, weiß wovon ich schreibe. Der Spielmechanismus wird durch das verhandeln und versteigern der Handelskarten bestimmt. Jeder Spieler beobachtet den anderen mit Argusaugen und oft bleibt einem nicht verborgen wieviel finanziellen Spielraum die Gegener haben. Dann stellt sich immer wieder die Frage, wieviel kann und will ich für eine Karte bezahlen? Wie wichtig ist diese Karte mir? Kann ich vielleicht irgendwo einen Mitspieler blockieren?

Es ist auch nicht immer ein Vorteil, der Startspieler einer Runde zu sein. Denn oftmals kann der letzte Spieler ein Schnäppchen machen bei den Mitspielern oder auf die Aktionen der Spieler besser reagieren. Die Spielregeln sind leicht verständlich und für die die schon einmal gespielt haben ist eine Kurzanleitung zum schnellen Einstieg vorhanden. Tatsächlich kann man schon mit einem Alter von acht Jahren bei dem Spiel einsteigen und durch die kurze Spieldauer sowie die immer wiederkehrende Spannung beim Verkauf von Karten wird es niemals langweilig.

Erklärvideo

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