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Die meisten Menschen ordnen die Blockchaintechnologie Kryptowährungen zu. Prädestiniert ist die Blockchain dagegen eigentlich für die iGaming Branche. Welche Möglichkeiten ergeben sich hier? Wie weit sind die Entwicklungen vorangeschritten? Wir werfen einen Blick auf eines der spannendsten Themen der Glücksspielbranche in den kommenden Jahren.

Kryptowährungen durchleiden derzeit eine schwierige Phase. Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. sind im Sommer 2022 stark gefallen. Ob die virtuellen Währungen eine Zukunft haben, wird derzeit heiß diskutiert.

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Gehört dem Blockchain Casino die Zukunft?

Ganz sicher eine Zukunft hat dagegen die Block-Chain-Technologie. Diese ist weitaus mehr als nur ein dezentrales Kassenbuch. Vor allem im Zusammenhang mit Glücksspiel drängen sich verschiedene Einsatzmöglichkeiten auf. Ganz vorn dabei: Das Blockchain Casino.

Wie funktioniert die Blockchain?

Eine Blockchain ist eine Art dezentrales Kassenbuch, in dem Transaktionen vermerkt sind. Dezentral ist die Blockchain, weil sie nicht auf einem zentralen Server hinterlegt wird. Im Fall von Bitcoin etwa sorgen unzählige Nodes und Clients für den Betrieb. Somit ist keine zentrale Instanz für den Betrieb notwendig.

Eine Blockchain kann viele der Aufgaben erfüllen, die ansonsten zum Beispiel eine Bank erfüllt: Auf der Blockchain werden Transaktionen ausgeführt und dokumentiert, wie es ansonsten die IT-Infrastruktur der Banken erledigt.

Die Transaktionen werden in Blöcken gespeichert und an die Kette angehängt. Eine Blockchain ist eine Kette aus aneinandergehängten Datenblöcken. Diesem Umstand verdankt sie ihren Namen.

Eine Besonderheit besteht in der Verschlüsselung. Die Verschlüsselung stellt sicher, dass einmal an die Blockchain angehängte Blöcke nachträglich nicht mehr verändert werden können. Außerdem wird der gesamte Datenbestand der Blockchain mit allen Teilnehmern geteilt. Die Blockchain gilt deshalb als manipulationssicher.

Blockchaintechnologie und Glücksspiel: Die Potenziale

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Vor allem die Manipulationssicherheit verspricht großes Potenzial für die Blockchain im Hinblick auf den Einsatz im iGaming. Mit der Blockchain können Betreiber von Glücksspielen gegenüber jedem interessierten Dritten zweifelsfrei nachweisen, dass Glücksspiele fair ablaufen.

Manipulationssicheres Glücksspiel

Vertrauen ist in der Glücksspielbranche ein hohes Gut. Sichergestellt wird es in der Praxis durch Zertifizierungen von Prüfinstituten, die Aufsicht von Regulierungsbehörden etc. Damit geht jedoch viel Aufwand einher. Zudem bleiben bei manchen Spielern Restzweifel im Hinblick auf die Fairness bestehen. Diese Spieler glauben etwa, dass Zufallszahlengeneratoren manipuliert sein könnten und deshalb die Auszahlungsquote der Spiele deutlich niedriger ausfallen könnte als angegeben.

Die Block Chain kann hiereine Lösung darstellen. Wenn alle Beteiligten Einblick in ein öffentliches Kassenbuch mit sämtlichen Spieltransaktionen haben, gibt es keine Manipulationsmöglichkeiten. Die einzige manipulative Möglichkeit bestünde hier in Angriffen auf die Integrität des Kassenbuchs. Besteht dieses Kassenbuch in einer manipulationssicheren Blockchain, gibt es nahezu kein Manipulationsrisiko.

In der Blockchain werden sämtliche Einzahlungen und Auszahlungen von Spielern sowie sämtliche Gewinne und Verluste für alle einsehbar aufgezeichnet. Alle beteiligten Parteien können so nachvollziehen, wie hoch die Ausschüttungsquoten eines Casinos oder eines einzelnen Spiels ausfällt.

Einfache und sichere Verifikation

Die Blockchain bietet weitere Vorteile. Block-Chain Casinos könnten in Zukunft ganz auf die Einrichtung von Kundenkonten verzichten. Spieler müssten keinen Registrierungsprozess durchlaufen, keine Dokumente hochladen und auch keine Zahlungsinformationen hinterlegen.

Eine Bitcoin Wallet würde ausreichen. Über diese wird auf eine Wallet des Casinos gezahlt, deren Adresse ansonsten nur dem jeweiligen Spieler bekannt ist. Über diese „Einmalwallet“ werden Einsätze an Spielautomaten, virtuellen Tischen etc. getätigt und Gewinne ausgezahlt.

Das Casino benötigt abgesehen von der Walletadresse des Spielers keine weiteren Informationen über die Kunden. Verschiedene Risiken im Zusammenhang mit Cyberkriminalität werden so eliminiert. So müssen Spieler etwa nicht mehr fürchten, dass ihre Daten verkauft werden oder das Hacker sich Zugang zu Kreditkarteninformationen verschaffen.

Nicht zuletzt bietet diese Vorgehensweise ein Höchstmaß an Anonymität. Einzahlungen über eine anonyme Wallet bei einem Blockchain Casino gefährden nicht die Bonität und werden auch Dritten nicht bekannt.

Niedrige Kosten für Zahlungen

Auch die Kosten können durch die Blockchaintechnologie gesenkt werden. Aktuell nutzen Spieler diverse Zahlungsdienstleister, um bei Online Casinos einzuzahlen. Dazu gehören etwa Kreditkarten, E Wallets, Zahlungsauslösedienste etc.

Die Einzahlungen sind für Spieler meistens kostenlos – die Casinos müssen jedoch einen gewissen Prozentsatz an die Zahlungsdiensteanbieter abtreten. Größenordnungen im Bereich von 3-5 % sind keine Seltenheit.

Ein Blockchain Casino könnte Zahlungen ausschließlich über Kryptowährungen entgegennehmen und so diese Kosten signifikant reduzieren. Gleichzeitig würden die Gelder sehr viel schneller fließen als bei klassischen Zahlungsdienstleistern. Zwar sehen Spieler bei vielen Zahlungsmethoden die Einzahlung sofort dem Spielkonto – das Casino erhält das Geld jedoch häufig erst Wochen später.

Peer-to-Peer Glücksspiel

Die Blockchain könnte den Weg freimachen für eine ganz neue Organisation des Glücksspiels. Was es – auch auf regulatorischer Ebene – schon seit vielen Jahren auf dem Sportwettenmarkt gibt, könnte nun auch bei Slots und Tischen Einzug halten: Das Peer-to-Peer Glücksspiel.

Um was handelt es sich? Wer auf Sportereignisse wettet, sieht sich normalerweise einem Buchmacher gegenüber. Der Buchmacher quotiert Wetten, vereinnahmt den Einsatz und zahlt bei gewonnenen Wetten aus.

Peer-to-Peer Sportwetten funktionieren anders. Hier können Teilnehmer nicht nur als Nachfrager von Wetten auftreten, sondern auch als Anbieter. Es ist also jedermann möglich, selbst als Buchmacher aufzutreten und sich in die Gegenposition zu anderen Teilnehmern zu begeben. Wer sich dafür entscheidet, muss bei den Marktplätzen Liquidität hinterlegen, die für die Auszahlung der Wette im Gewinnfall ausreicht.

Auch für Glücksspiel ist eine Peer-to-Peer Organisation prinzipiell denkbar. So könnte ein Blockchain-basiertes Roulettespiel etwa auf einen Auszahlungspool zurückgreifen, der durch private Teilnehmer gespeist wird. Die Teilnehmer könnten sich zum Beispiel an den Ergebnissen der nächsten 1000 Spielrunden beteiligen. Die Einsätze der Spieler abzüglich der ausgezahlten Gewinne stünden den Teilnehmern dieses Pools als Bruttospielerträge zu, wie es ansonsten aus Sicht des Casinos der Fall ist.

Höherer RTP durch mehr Wettbewerb

Sollten sich Blockchain Casinos mit geringen Kosten für Verwaltung und Kundenbetreuung sowie Peer-to-Peer Modellen etablieren, würde dies den Wettbewerb erheblich vergrößern. Spieler könnten deshalb von höheren Ausschüttungsquoten profitieren. Aktuell liegen die durchschnittlichen Ausschüttungsquoten bei Online Casinos im Bereich von ca. 85-95 % (auch abhängig von der Jurisdiktion und vom jeweiligen Spiel). Dieser Wert könnte zugunsten der Kunden steigen.

Smart Contracts im Online Casino

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Im Zusammenhang mit Blockchain Casinos spielen Smart Contracts eine wichtige Rolle. Smart Contracts sind Computerprogramme, die auf einer Blockchain gespeichert sind und unter bestimmten Bedingungen automatisch ausgeführt werden.

Die grundsätzliche Funktionsweise von Smart Contracts ist sehr einfach. Es gibt im Code gespeicherte Regeln, die durch die Smart Contracts selbst überprüft werden. Typischerweise gibt eine bestimmte Bedingung, deren Erfüllung eine bestimmte Handlung auslöst.

Im Grunde genommen funktioniert ein Smart Contract wie ein Verkaufsautomat. Anwender werfen dort Geld hinein. Der Automat prüft, ob der Geldbetrag passt und teilt den gewünschten Artikel aus. Die einfachsten Smart Contracts funktionieren nach demselben Prinzip. Häufig besteht die Bedingung tatsächlich in einem Zahlungseingang. Kommt es zu diesem Zahlungseingang, wird eine bestimmte Aktion ausgelöst – etwa der Versand eines digitalen Vermögensgegenstandes.

Smart Contracts können auch bei Glücksspielen zum Einsatz kommen. Die Kontrakte dann etwas komplizierter, funktionieren im Grundsatz aber genauso wie der digitale Verkaufsautomat.

Ein Smart Contract kann überprüfen, ob ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist oder nicht. Am Beispiel einer Slotmaschine lässt sich dies sehr einfach verdeutlichen.

Einfache Slotmaschinen laufen auf drei Walzen und drei Reihen. Erscheinen auf einer Reihe drei gleiche Symbole, gibt es einen Gewinn – zum Beispiel 500 EUR. Der Smart Contracts kann bei einem virtuellen Automatenspiel überprüfen, ob die Bedingung (drei gleiche Symbole eine Reihe) erfüllt ist. Ist diese Bedingungen erfüllt, löst der Kontrakt die Reaktion aus: Die Auszahlung des für dieses Ereignis definierten Gewinns.

Im Detail sind also zwei Bedingungen für die Auszahlung eines Gewinns an einem Smart Contract Slot notwendig: Erstens eine Einzahlung auf die Wallet des Slots und zweitens drei gleiche Symbole. Sind beide Bedingungen erfüllt, zahlt der Automat den Einsatz multipliziert mit dem Gewinnmultiplikator an die Wallet des Spielers aus – und zwar vollautomatisch. Es sind keine menschlichen Mitarbeiter, keine Zahlungsagenten etc. notwendig.

Smart Contracts kommen zum Beispiel im Ethereum Netzwerk zum Einsatz. Durch die Speicherung der Programm auf der dezentralen Blockchain gibt es nahezu keine Manipulationsmöglichkeiten. Solche Manipulationsmöglichkeiten bestehen bei durch eine zentrale Instanz verwalte Software grundsätzlich immer (auch wenn Prüfinstitute und Aufsichtsbehörden die Software überwachen).

Prinzipiell wäre denkbar, dass ein unseriöser Casinobetreiber Spielesoftware nach der Zertifizierung manipuliert. Ein Smart Contract dagegen lässt sich nicht verändern – jedenfalls nicht, ohne dass dies durch die öffentliche Blockchain bekannt würde.

Durch die Kombination von Smart Contracts mit der Blockchaintechnologie lässt sich die Kontrolle über das Spiel somit vom Betreiber des Spiels trennen. Dadurch werden Interessenkonflikte eliminiert.

Diese Hürden müssen Blockchain Casinos noch nehmen

Die Theorie spricht klar für den Einsatz der Blockchaintechnologie und Smart Contracts im Gamblingbereich.

In der Praxis müssen Blockchain Casinos jedoch noch eine Menge Hürden nehmen. Dies betrifft insbesondere die Regulierung. Regulierungsbehörden nehmen Casinos unter anderem im Hinblick auf die Geldwäschebekämpfung in die Pflicht. Die Bekämpfung von Geldwäsche steht dem Gedanken eines anonymen Spiels diametral entgegen. Auch in Zukunft wird deshalb verifizierte Nutzerkonten geben müssen.

Ein weiterer Aspekt der Regulierung betrifft den Spielerschutz. Ein Blockchain Casino könnte sicherlich nachweisen, dass die Spiele fair ablaufen. Zum Spielerschutz gehört jedoch auch der Schutz vulnerabler Spieler vor selbstschädigendem Verhalten. Ein solches Verhalten lässt sich naturgemäß nur in Verbindung mit verifizierte Nutzerkonten beobachten und eindämmen.

Die derzeitigen Glücksspielgesetze verbieten Blockchain Casinos nicht grundsätzlich. Insbesondere der Einsatz der Blockchain zur Herstellung von Transparenz im Spiel erscheint grundsätzlich möglich. Für andere Prozesse wie Verifikation und Bezahlvorgänge scheinen jedoch die angestammten Methoden aus Sicht der Regulierungsbehörden derzeit noch nicht zu ersetzen.

Der Unterschied zwischen Bitcoin Casino und Blockchain Casino

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Es ist sehr wichtig, zwischen einem Blockchain Casino hat einen Bitcoin Casino zu unterscheiden. Ebenso gilt es, zwischen echten und unechten Bitcoin Casinos unterscheiden.

Echte und unechte Bitcoin Casinos

Echte Bitcoin Casinos sind solche, die Einzahlungen in der Kryptowährung akzeptieren und auch Konten in Bitcoin führen. Spieler müssen in echten Bitcoin Casinos auch Einsätze in Bitcoin tätigen und Gewinne ein dieser Währung entgegennehmen können.

Davon zu unterscheiden sind unechte Bitcoin Casinos. Diese akzeptieren zwar Einzahlungen in Bitcoin, rechnen die Einzahlung jedoch sofort in eine klassische Währung (zum Beispiel Euro oder US-Dollar) um. Dabei fallen nicht nur Kosten in Form von Wechselkurszuschlägen (und häufig zusätzlichen Gebühren) an.

Spieler können dann auch keine Einsätze in Bitcoin tätigen und gewinnen Geld auch ausschließlich in einer klassischen Währung. Um die Gewinne in Bitcoin auszuzahlen, ist dadurch erneut eine Konvertierung notwendig.

Generell sagt die Akzeptanz von Kryptowährungen nichts über den Einsatz der Block-Chain-Technologie oder von Smart Contracts aus. Online Casinos können Bitcoin und Co. auch akzeptieren, ohne mit diesen Technologie in Verbindung zu stehen. Die Casinos können sich dazu entweder selbst eine Wallet einrichten wie jede andere private oder juristische Person auch oder mit speziellen Zahlungsdienstleister wie Coinspaid kooperieren.

Blockchain Casino ohne Bitcoin und Co. denkbar

In der Regel wird ein Blockchain Casino in Kombination mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährungen wie Ethereum gedacht. Prinzipiell ist jedoch ein Blockchain Casino ohne Bitcoin oder eine andere Kryptowährung denkbar. Es wäre möglich, Spiele über Smart Contracts blockchainbasiert und dezentral stattfinden zu lassen, andere Prozesse aber mit klassischen Methoden umzusetzen.

Bei diesen anderen Prozessen könnte es sich insbesondere um Verifikation und Zahlungen handeln. Spieler könnten also ein Kundenkonto bei einem Casino anlegen und sich mittels Videoident etc. identifizieren und anschließend eine Einzahlung mit PayPal, Kreditkarte etc. tätigen.

Anschließend wäre durchaus denkbar, dass durch den Einsatz ein Spiel durch einen Smart Contract aktiviert wird – ohne dass dabei eine Kryptowährung zum Einsatz kommt. So wie ein Smart Contract den Versand eines Dokuments via E-Mail auslösen kann, kann er auch die Auszahlung von Geld via E-Wallet auslösen.

Wie weit sind Blockchain Casinos schon?

Tatsächlich führen die ersten Umsetzungsversuche für Blockchain Casinos über die Ethereum-Blockchain, da diese im Hinblick auf Smart Contracts am weitesten entwickelt ist.

Bislang gibt es kaum echte blockchainbasierte Glücksspielangebote. Ebenso wie der Begriff Bitcoin Casino wird auch der Begriff Crypto Kasino oder Blockchain Casino häufig genutzt, um damit gewöhnliche Angebote zu bewerben. So finden Spieler viele Casinos, die auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, auf Basis von Blockchains und Smart Contracts zu funktionieren. Tatsächlich laufen hinter der Benutzeroberfläche jedoch gewöhnliche Zufallszahlengeneratoren.

Einsatz noch im Frühstadium

Einige Plattformen arbeiten mit dem Provably Fair System. Diese soll es nach Angaben der Betreiber unmöglich machen, zu betrügen – sowohl für Spieler als auch für Casinos. Bei der Technologie kommen sogenannte Seeds zum Einsatz.

Spieler können einen auf der Plattform angezeigten Server- und Client Seed in einen Online-SHA512-Generator einsetzen und erhalten als Ergebnis einen Hashwert. Anschließend wird dieser Hashwert mit einem bestimmten Verfahren konvertiert. Als Ergebnis sollte eine Dezimalzahl herauskommen, die auf 0-36 endet. Diese Endziffer stellt die gefallene Zahl beim Roulette dar und sollte mit dem durch das Casino angezeigten Ergebnis übereinstimmen.

Fazit: Blockchain Casinos kommen

Blockchain und Smart Contracts besitzen viel Potenzial für den Einsatz im iGaming Bereich. Mit den Technologien ist es möglich, Spiele dezentral und öffentlich ablaufen zu lassen, sodass keine Manipulationsmöglichkeiten bestehen.

Prinzipiell kann die Blockchain auch für die Abwicklung von Verifikation und Zahlungen zum Einsatz kommen und diese Prozesse deutlich beschleunigen. Nicht zuletzt ermöglicht blockchainbasiertes iGaming auch Peer-to-Peer-Modelle, bei denen Teilnehmer sich selbst in Position der Bank begeben und durch die Bereitstellung von Geld und Übernahme von Risiken den Hausvorteil realisieren können.

Bis Block-Chain Casinos wirklich Realität werden, könnte es aber noch eine Weile dauern. Insbesondere die Regulierung hinkt hier weit hinterher und hat das Thema bislang kaum fokussiert. Die meisten praktischen Fragen entscheiden sich auf der Regulierungsebene – ob im Hinblick auf die Anforderungen an die Bekämpfung von Geldwäsche, die Besteuerung von Einnahmen etc.

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