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Das Kartenspiel Solitär für Einzelspieler, das ebenfalls in den Schreibweisen Solitair oder Solitaire bekannt ist, hat in der Klondike-Version einst den Siegeszug in der digitalen Welt der Kartenspiele angetreten. Dabei gilt es, die Karten abwechselnd in Schwarz und Rot zu sortieren und danach aufsteigend auf den Stapeln des Asses abzulegen. Dabei beginnt der Spieler mit einer kostenfreien Solitär-Runde und findet dazu die passende Lösung selbst bei anspruchsvollen Kombinationen.

Das Klondike-Solitär hat bereits seit den 1990er Jahren eine große Beliebtheit erreicht, da in Microsoft Windows 3.0 zum ersten Mal eine kostenlose Version dieses Kartenspiels enthalten gewesen ist. Auch die nachfolgenden Iterationen des Systems und das Windows Phone haben eine vorinstallierte oder kostenlos herunterladbare Variante von Solitaire.

Das kostenfreie Onlinespiel Solitär bietet dem Gamer ein spezielles Level-System, mit dem dieser nach einem erfolgreichen Spiel wichtige Erfahrungspunkte bekommt. Solitär speichert den Spielstand dabei automatisch, damit der Spieler seinen Fortschritt nicht verliert und zu jeder Zeit aufhören und danach weiterspielen kann. Zudem sind die Solitär-Level gänzlich lösbar.

Solitär-Bild

Solitär ist also ein Kartenspiel für eine Person. Dessen Übersetzung aus der französischen Sprache zeigt optimal, um was es dabei geht. Die Übersetzung dazu lautet „Geduld“.

Das Spiel ist der Geschichte nach schon im 18. Jahrhundert in Deutschland oder Frankreich entstanden, als sich Gefangene die Zeit vertrieben. Jedoch ist die Herkunft nicht so ganz geklärt. Selbst Napoleon soll das Spiel besonders gern gespielt haben.

Die Spieler müssen beim Kartenspiel Solitär die ausliegenden Karten von unterschiedlichen Stapeln nach definierten Regeln auf 4 Stapeln in der passenden Reihenfolge ablegen, wenigstens bei den bekannten Varianten. Hierbei können die Spieler durch bestimmte Aktionen die Karten vorab sortieren, jedoch stets nur abwechselnd nach ihrer Farbe.

Gelingt es dem Spieler am Schluss, die Karten alle passend zu sortieren und somit die Stapel durchzuspielen, gewinnt dieser das Spiel. Hierbei ist ein wenig Planung nötig und für viele Spieler hat es schon etwas Gedankenverlorenes an sich. Zugleich spielt auch das Glück eine bedeutende Rolle.

Vor allem am Computer ist dieses Spiel besonders beliebt, weil es seit längerer Zeit beim System Windows als eines der Standard-Spiele bekannt ist. Hier haben es die meisten Spieler kennengelernt.

Von Solitaire gibt es mehrere verschiedene Varianten, von welchen einige zum Beispiel in einer Online-Buchversion einfach im Netz zu finden sind.

Wer ein wenig Abwechslung zu jenem Klassiker sucht, kann dabei auf jeden Fall eine Reihe der einzelnen Varianten finden und sich einige Zeit damit beschäftigen.

Spielversionen von Solitär I

solitaire

Solitär kennt mehrere verschiedene Arten. Dabei spielen vor allem die Arten Herz zu Herz, Dreizehnmal vier und Rot und Schwarz eine wichtige Rolle.

Rot und Schwarz

Für die Version Rot und Schwarz von Solitaire benötigt der Spieler 52 Karten, die zu einem Talon wieder gemischt werden. Dann hebt dieser 2 Karten ab. Wenn eine der Karten von schwarzer Farbe und die andere rot ist, dann darf der Spieler diese beiseite legen. Sonst kommen diese auf einen separaten Stapel. Dies wird dann mit allen Karten getan, bis der Kartenrest aus ist. Dann wird der Stapel bei der Solitaireversion, auf welchen die Karten kamen, welche nicht im Zweierpack schwarz und rot waren, erneut gemischt und es beginnt eine weitere Runde.

Hat der Spieler dabei nach 2 Runden alle Karten in Schwarz und Rot geteilt, hat der dieser dann gewonnen. Dies ist eine besonders spannende Art das Spiel Solitaire zu spielen.

Herz zu Herz

Jenes Solitär wird mit einem 32-Blatt-Spiel gelegt. Fertig ist der Spieler bei dieser Form des Solitaire, wenn dieser es schafft sämtliche 8 Herzkarten auszusondern. Hierfür mischt er die Karten zuerst und formt danach den Talon. Bei diesem werden die Spielkarten verdeckt aufgelegt. In jener Version von Solitaire müssen als Erstes drei Karten nebeneinandergelegt werden. Wenn dabei ein Herz ist, legen die Spieler es beiseite. Im Anschluss legen die Spieler erneut drei Karten über die ersten drei Karten, sodass diese lediglich halb verdeckt werden.

Der Vorgang wird 5 Mal ausgeführt. Dabei wird jedes Herz wird aussortiert. Am Schluss sammeln die Spieler alle Spielkarten außer die Herz-Karten ein, die im Spiel waren, ein und mischen diese dann erneut. Danach legen diese die Karten wieder aus, wie schon am Anfang und wiederholen alles so wie anfänglich und dies insgesamt 3 Mal. Haben die Spieler danach alle Herzen wieder, haben sie gewonnen, ansonsten verloren.

Dreizehnmal vier

Die Form Dreizehnmal vier von Solitär benötigt ein Set mit 52 Karten. Hierbei ist die Wertigkeit der Spielkarten zu beachten. Dabei zählt ein Ass für eins und danach einfach der Reihenfolge nach bis zu einem König. Hier beträgt der Wert 13. Ausgelegt werden die Spielkarten in der Reihe zu 13 insgesamt Karten. Wenn dabei eine Karte auf dem zugestimmten Wert landet, dann nimmt öder Spieler sie wieder heraus. Dieser muss einen Freiraum lassen und wird bei dieser Solitär Version eine folgende Reihe über die andere aufgelegt.

Dies wiederholt der Spieler insgesamt 4 Mal. Danach sind alle Spielkarten ausgelegt und er kann mit dem Verschieben starten. Dabei darf eine Karte stets nur auf die angestammte Position aufgelegt werden (zum Beispiel Dame in Reihe 12). Sin alle 4 Karten der gleichen Wertigkeit an ihrem Platz, dann darf der Spieler nicht weiter verschieben. Dieser hat dann bei dieser Solitaireversion am Ende gewonnen, wenn er alle Karten nach der Wertigkeit aufgeteilt hat.

Spielversionen von Solitär II

solitär spiel windows

Das Spiel Solitär in der Variante II kennt ebenfalls verschiedene Arten. Dabei werden die Solitaire-Kategorien „Auf Wiedersehn“ und „Das Rad“ besonders geschätzt.

Auf Wiedersehn

Das Solitär Spiel „Auf Wiedersehn“ benötigt ein französisches Set mit 52 Karten zum Spiel. Dies wird in 12 Päckchen zu jeweils 4 Karten eingeteilt und die übrigen 4 kommen verdeckt in den Talon. Die 12 Päckchen werden dann verdeckt in einer Reihe gelegt. Das Ziel dabei ist es die Karten zu sortieren, dass diese vom Ass aufsteigend bis hin zum König liegen. Dies erfolgt immer in den passenden Farben. Der Spieler beginnt damit, dass dieser die oberste Karte des ersten Kartenpäckchens aufhebt und sie unter diesem mit dem Wert schiebt.

Danach nimmt der Spieler die oberste Karte auf dem Päckchen. Findet dieser hierbei einen König beginnt er ein dreizehntes Päckchen. Dann dreht der Spieler die erste Karte auf dem Talons um. Wenn er die oberste Karte des Päckchens nicht mehr entnehmen kann, weil dieser Wert schon zu dem Päckchen passt, hat er dieses Spiel verloren. Wenn alles stimmt, kommen am Schluss die Karten zutage, die der Spieler als erstes unter dem Päckchen postiert hat.

Das Rad

Für die Solitär Version „Das Rad“ benötigt der Spieler 52 Karten. Diese werden zuerst gemischt. Danach legt dieser bei der Variante die ersten zwölf als Hilfsstapel verdeckt in die Mitte und kann dann 8 Karten im Kreis um den Hilfsstapel verteilen. Die Karten sollen dabei mit der schmaleren Seite zum Hilfsstapel zeigen. Hierdurch sollte sich die Form des Rades ergeben und die 8 Karten dienen zugleich als Speichen. Die folgende Karte wird unter dem Rad als Basiskarte aufgelegt. Dabei ist zu beachten, dass der Spieler Platz für drei andere Grundkarten lässt.

Die Grundkarten in diesem Solitärspiel dienen dazu „gemischte Familien“ aufbauen zu können. Das bedeutet, dass auf jede rote Karte jeweils eine schwarze folgen kann und umgekehrt. Daher funktioniert dies jedoch nur bei wenigen Arten von Solitaire. Wenn dabei ein Roter Bube liegt, dann ist die folgende Spielkarte eine schwarze Dame. Damit das Spiel gewonnen wird, muss der Spieler vier dieser Reihen auf den Grundkarten aufbauen und hierin alle Karten verarbeiten.

Die Werte, welche die erste Basiskarte ausweist, hat bei dieser Art von Solitaire zugleich alle weiteren Grundkarten. Dies bedeutet, wenn die erste Spielkarte eine Herz 8 ist, müssen alle anderen drei Achterkarten (Kreuz, Pik und Karo) die weiteren Grundkarten sein. Daher schaut der Spieler zuerst, ob eine der 8 gelegten Karten oder die erste auf dem Hilfsstapel den Wert der Basiskarte ausweist. Wenn dies der Fall ist, dann wird jene Karte sofort als neue Grundkarte genutzt.

Danach kann der Spieler Karten stets wieder vom Rad entfernen, entsprechend den Regeln von Solitaire. Wird ein Platz frei, dann wird dieser durch die Karte vom Hilfsstapel aufgefüllt. Ist der Hilfsstapel bei dieser Solitairevariante leer, dann wird hier einfach eine neue Spielkarte vom Talon weggenommen. Wenn allerdings keine Karte des Rades stimmt, dann nimmt der Spieler die oberste des Talons, da auch sie mitspielen kann. Passt diese ebenfalls nicht, wird sie auf den Ablagestapel gelegt. Wenn der Spieler alles so spielt und am Schluss nicht alle Karten zu den Basiskarten gekommen sind, dann hat dieser verloren.

Spielversionen von Solitär III

solitaire pyramide

Das Spiel Solitär III kennt zahlreiche unterschiedliche Arten. Hierbei wird Solitaire mit insgesamt „acht Päckchen“, „die Gute Dreizehn“, „die Farbenelf“ und „die Elf“ beschrieben.

Die Farbenelf

Das Solitärspiel „die Farbenelf“ wird mit einem 52 Kartenset gespielt. Die Spielkarten werden in vier Stapel zu jeweils vier Karten angezeigt. Der Rest bleibt im Talon. Der Spieler darf bei diesem Solitairespiel nur Spielkarten weglegen, wenn diese die gleiche Farbe haben und gemeinsam 11 ergeben. Die auf diese Weise entstehenden Lücken werden vom Talon gefüllt. Einen Buben, einen König, eine Dame oder ein Ass darf bei der Version von Solitaire nur in dem Fall weggelegt werden, wenn eine Spielkarte gleicher Farbe zur Verfügung steht. Gewonnen hat der Spieler dann, wenn er auf diese Art den Talon aufbrauchen kann und die Karten gänzlich abgelegt sind.

Das Acht-Päckchen-Solitaire

Für das Spiel „Acht-Päckchen-Solitaire“ benötigt der Spieler nur 32 Karten. Diese werden dem Namen des Solitaire nach in 8 Päckchen zu jeweils 4 Karten eingeteilt. Je Päckchen sind dabei 3 Karten verdeckt und eine bleibt offen. Der Spieler muss hierbei immer zwei Karten mit dem gleichen Wert wegnehmen. Wenn dies nicht mehr möglich ist, hat er verloren. Sind zwei Karten weg, darf der Spieler die unter ihnen liegenden Spielkarten umdrehen (immer je eines für ein Päckchen). Sollte der Spieler hingegen 3 gleiche Spielkarten zur Verfügung haben, darf er unter den Karten nachschauen und dann erst entscheiden, welche er wegnimmt.

Die Elf

Bei dem Solitärspiel „die Elf“ benötigt der Spieler ein 52 Kartenset. Hierbei werden die ersten zwölf Karten des Spielersets auf den Tisch gelegt. Dieses eignet sich, die Karten in anzuordnen. Dann sucht der Spieler bei dieser Version von Solitaire wieder Karten, die zusammen 11 ergeben. Die Farbe spielt in diesem Fall keine Rolle. Karten, welche Bilder besitzen, muss der Spieler beim Auslegen wieder zurücknehmen und unter den Talon legen, außer er hat schon ein Paar, denn dann wird die Bildkarte hierauf gelegt. Wenn der Spieler gewonnen hat, liegen am Schluss 12 Paar mit Bildern hierauf da.

Diese Art von Solitaire ist eher inoffiziell. Dieses spielt der Gamer heute meistens am Computer, denn dies erspart einem die Arbeit, die Karten manuell zu legen.

Die gute Dreizehn

Für das Solitär Spiel „Die gute Dreizehn“ nimmt der Spieler ein 52 Set von Karten. Dieser legt die ersten 10 Karten des Talons auf, der Rest bleibt liegen. Weggelegt werden die Spielkarten bei dieser Art von Solitaire immer dann, wenn diese insgesamt den Wert Dreizehn haben. Die Farbe spielt hierbei keine Rolle und zugleich kann der König allein weggelegt werden, da dieser schon für die Dreizehn zählt. Der Spieler hat dann gewonnen, wenn er sämtliche Karten des Talons verbraucht hat.

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