MicroMacro Crime City

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MicroMacro Crime City – Spiel des Jahres 2021

Dieses Spiel MicroMacro Crime City mit seinen kniffligen Kriminalfällen von Pegasus Spiele hat auf jeden Fall Suchtfaktor. Hier passieren kaltblütige Morde, Überfälle und da sind die Mitspieler als pfiffige Ermittler gefragt. Für das kooperative Detektivspiel muss man gemeinsam über die 16 Kriminalfälle brüten, ermitteln, Beweise finden und Täter überführen. Wichtig ist es hier gut kombinieren zu können sowie ein aufmerksames Auge zu besitzen.

Der Spielplan hat eine Größe von 75 cm x 110 cm auf dem es gilt alles zu enträtseln. Damit das einfacher gelingt, ist eine Lupe bei dem Spiel enthalten. Das Spiel wurde in 31 Sprachen übersetzt und mehr als 500.000 Mal verkauft. Bei der Handlung des Spieles geht es um eine kleine Stadt in der es nur so von Verbrechen wimmelt.

Spielvorbereitung von MicroMacro Crime City

Man klebt zu Beginn des Spieles einen Sticker auf die Lupe und sortiert anschließend die Fallkarten in die richtigen Umschläge. Am besten hat man einen großen Tisch, auf dem man seinen Spielplan ausbreiten kann, so dass jeder in einsehen kann. Eine andere Möglichkeit ist es, den Plan einfach an die Wand zu befestigen. Auch hier sollte man sich um den Plan frei bewegen können. Weiterhin wichtig ist es, ein gutes Licht zu haben, damit man auch die kleinsten Details auf der Karte erkennen kann. Die Fall-Karten legt man gut sichtbar neben den Plan.

MicroMacro Zubehör
MicroMacro Zubehör

Der Plan und seine vier Dimensionen

Jeder kennt wahrscheinlich von seiner Kindheit her schon die Bücher mit den Wimmelbildern. Der Unterschied zu diesem Plan ist, dass auf dem Plan mehrere Zeitebenen zu sehen sind.

Die Karten

Kleine Kartenstöße von 5 bis 10 Karten führen durch die ganzen Fälle. Beim ersten Spielen werden die Karten auf die 16 verschiedenen Fälle aufgeteilt. Man steckt diese in kleine, durchsichtige Kuverts und arbeitet sie der Reihe nach ab. Die Fragen und Antworten befinden sich auf den Karten und sollen auf dem Plan ermittelt werden. Diese Karten bringen einem den Fall dann näher.

Da kommen zum Beispiel Fragen über das Hobby des Opfers. Sieht man in der Wohnung vom Opfer Tennisschläger rumliegen, dann ist das Hobby natürlich klar. Das könnte ein Hinweis sein und man schaut ob der Tennisplatz einem weiter hilft. Die Lösungen befinden sich immer auf der Rückseite der Karte. Dort ist auch ein Bild und die Koordinaten des gesuchten Kartenausschnitts zu sehen.

Achtung Köpfe!

Mehr als zwei Augen sehen ja bekanntlich vier Augen. Und bei noch mehr Personen sind es noch mehr Augen. Natürlich passiert es dann, dass man oft im Licht steht oder jemand anderem in der Sicht. Bei vier Personen kann es dann auch mal zu einem Zusammenstoß von den Köpfen kommen. Wann man alleine spielt oder zu zweit, dann ist es am besten vom Platz her. Zu dritt ist auch noch machbar.

Altersempfehlung

Ab zehn Jahren wird das Spiel durchaus empfohlen. Natürlich geht es hier auch öfter mal um Morde aber die Darstellung auf dem Spielplan geht nicht über eine Comic-Gewalt hinaus. Damit man schneller sieht, welche Drastik der Inhalt hat, sind die Karten mit Symbolen versehen. Es gibt harmlose Fälle wie ein gemopster Hut und andere um denen es bei Morde geht. Ansonsten gibt es Themen wie Affären und Suizide. Spielen Sie die Fälle zuerst einmal selbst und entscheiden dann ob das Spiel auch was für ihre Kinder ist.

Augen auf

Wenn man sich den Spielplan betrachtet ist alles schwarz und weiß. Auf dem Plan wuselt es und keinerlei Farben sind zu sehen. Trotzdem fällt es nicht schwer die Personen zu unterscheiden, da jeder sein eigenes Merkmal hat. Das können Brillen, Frisuren, Karottennasen, Kleidungen oder Accessoires sein. Außerdem hat man die Lupe noch im Spiel, die hilfreich dabei ist.

Die Spielzeit

Es gibt einzelne Fälle, die man in fünf bis fünfzehn Minuten lösen kann. In dem kompletten Spiel kann man in drei Stunden alle Fälle lösen. Natürlich kennt man nach dem Spiel die Fälle auswendig. Aber für Gäste ist es immer wieder eine Überraschung. Weiterhin besteht die Möglichkeit das Spiel weiter zu verkaufen. Noch ein Tipp ist, das Spiel nicht in einem Stück durch zu spielen, da das ständige anschauen nach längerer Zeit doch recht anstrengend ist. Hat man alle Fälle durch, dann kann man auch noch auf der Website des Spiels weitere Fälle finden. Die andere Möglichkeit ist es, auf dem Plan selbständig nach Leichen Ausschau zu halten und sich an der Rekonstruktion zu versuchen.

Die Symbole

Auf der Karte stehen Symbole die beim Finden der Lösung hilfreich sein können. Die Karte verschiebt man neben den Stapel und man kann dann die darunterliegende Fragen offen legen. Die Anweisungen auf der Karte werden dann befolgt. So hat man immer zwei Aufgaben an denen man gleichzeitig arbeiten kann. Es kann auch vorkommen, dass gleichzeitig drei oder vier Aufgaben offen liegen.

Die Fälle

Kennt man das Spiel nicht, ist es ratsam die ersten fünf Fälle nacheinander zu spielen. Die Sterne zeigen so ungefähr den Grad der Schwierigkeit an, die es im Spiel zu bewältigen gibt. Zu den Fällen gehören Der Zylinder als Einführungsfall und dann noch die Schlemmer-Emma, der Autounfall, der Banküberfall, das gefährliche Hobby, Dead Cat, Süßes und Saures, der maskierte Rächer, der Sonntagsspaziergang, Karneval oder spurlos verschwunden.

Tipp

Hilfreich ist es wirklich wichtige Szenen mit Münzen, Kronkorken oder ähnlichem zu markieren. Wie bei anderen Spielen kann es auch hier vorkommen, dass es immer wieder Spielführer gibt oder welche die Diskussionen dominieren. Wichtig ist, dass auch leisere Spieler zum Zug kommen um sich entfalten zu können.

Fazit

Das Spiel MicroMacro ist eine geniale Spielidee, in dem man einfach ein Bild nimmt und viele Kriminalfälle darin versteckt. Der Einstig ist leicht, da der erste Kriminalfall schon auf der Spielschachtel zu sehen ist. Mit unterschiedlichen Schwierigkeiten sind es 16 Kriminalfälle die es zu lösen gibt. Von klassischen Spielen unterscheidet sich das hiesige natürlich sehr, da es eigentlich ja kein Spiel sondern eine Suche ist. Mit einer Aufgabe löst man den Fall und bekommt dann die nächste Aufgabe.

Geübtere Mitspieler können sich an der Fortgeschrittenen Variante austoben. Dort sieht man nur auf den Hinweiskarten wie das Opfer aussieht. Jetzt versucht man auf dem Wimmelbild selbständig den Fall zu rekonstruieren. Wie ist der Tathergang, was ist das Motiv gewesen und welche Tatwaffe gab es. Wer ist der Täter, wo wohnt das Opfer usw. Hat man das Gefühl jetzt alles zu wissen, dann nimmt man die Karten und beantwortet die Fragen. Obwohl wenig Varianz im Spielablauf ist macht es trotzdem Spaß, allein durch die verschiedenen Fälle.

Hat man allerdings einen Fall gelöst, dann weiß man beim nächsten Spiel immer noch ungefähr den Lösungsweg. Aber es ist toll Besuchern das Spiel zu zeigen und zuzuschauen wie diese die Rätsel versuchen zu lösen. Jeder ist angefixt die Fälle nach und nach zu lösen und so ist der Langzeitspielreiz gegeben. Was auch schön ist, das Bild kann man super schön ausmalen wenn man mit dem Spielen durch ist und Muße dazu hat. Online kann man noch viel mehr Rätsel zu dem Spiel finden. Spielen kann man mit bis zu vier Personen aber am schönsten ist es allein oder maximal zu zweit. Man hat die Möglichkeit in Ruhe über die Bilder zu schauen ohne sich die Köpfe dauern anzustoßen.

Unter www.micromacro-spiel.de findet man noch weitere Rätsel und auch auch die Lösungen dazu. In 31 Sprachen wurde das Spiel mit mehr als 500.000 Mal verkauft. Nachdem es zum Spiel des Jahres 2021 gekürt wurde, hat man auch einen zweiten Teil erstellt. Dieses Detektivspiel der Edition Spielwiese ist jetzt im Exclusivvertrieb bei Pegasus erhältlich. Mit dem Spiel MicroMacro Crime City 2 – Full House kann man sich auf 16 neue Kriminalfälle freuen. Das Schöne daran ist, dass die einzelnen Fälle mit Symbolen gekennzeichnet sind. So können Eltern sehen, welche Fälle auch für jüngere Mitspieler geeignet sind.

MicroMacro Bild
MicroMacro Bild

Die Profi Variante von MicroMacro Crime City

Bei der Profi Variante nimmt man die Startkarte und lässt die anderen Karten beiseite. Die Karte wird vom Kommissar vorgelesen und enthält auch alle Informationen, damit man einen Fall lösen kann. Der Fall wird natürlich schwerer ohne die Hilfe mit den Zwischenschritten und den Hinweisen. Ist man der Meinung, dass der Fall gelöst ist, dann schaut man sich die Fallkarten dazu an und überprüft seine Theorie. Auf den Fallkarten bekommt man weitere Hinweise und kann auch Fehler entdecken. Kommt man an einer Stelle nicht weiter, dann kann man zur Hilfe die Fallkarten nehmen.

Sind alle Fälle gelöst, dann kann man den Spielplan zum Beispiel als Poster in der Wohnung aufhängen. Mit Gästen kann man dann zwischendurch mal schnell einen Fall durchspielen. Das können Fälle sein wie der warum am Flussufer ein Mann ins Wasser geschubst wurde, was ist mit Helge passiert der sich am Zeitungskiosk im Norden der Stadt ein Buch gekauft hat und plötzlich verschwunden ist? Wer klaut die ganzen Fahrräder in der Stadt? Was macht der Killer aus „Sumpf der Verschwörung“ nach Erfüllung seines Auftrags? Wo ist die Spinne zu finden, die in der Trigger-Warnung erwähnt wird? Ein Mann wurde erschossen auf einem Hof westlich des Marktplatzes und viele Fälle mehr.

Der zweite Teil von MicroMacro ist für alle Hobbydetektive und Profiermittler mit vielen neuen Fällen. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf sondern nur viele Spaß wenn man mit der Familie, alleine oder mit seinen Freunden spielt und auf dem ideenreichen Spielplan immer wieder neues entdeckt. Denke mal als Erstveröffentlichung hätte auch dieser zweite Teil die Auszeichnung zum Spiel des Jahres 2021 geschafft wenn es dies schon gegeben hätte. Gespickt ist es mit einer neuen Stadtkarte und natürlich neuen Kriminalfällen. Man hat die Möglichkeit, die Schwierigkeitsstufen frei zu wählen. Wichtig ist es hier ein gutes Auge und eine gute Kombinationsgabe zu haben, denn nur dann kann man die Verbrechen aufdecken.

An die Eltern

Auch den Kindern macht das Spiel ein Riesen Spaß. Es kommen im Spiel zwar keine Gewaltdarstellungen vor aber in vielen Fällen geht es um Beziehungsdramen, Morde und andere Themen die meistens bei den Erwachsenen vorkommen. Das beste Alter für dieses Spiel ist ab zehn Jahren. Da kommt es aber auch wieder darauf an, wie die emotionale und persönliche Entwicklung des Kindes selbst ist. Damit man vor jedem Fall schon mal gewarnt ist, gibt es zu den Fällen bestimmte Symbole.

  • Bei dem lachenden Gesicht mit Augen zu gibt es bei dem Fall keinen Mord, körperliche Gewalt und auch keine sexuellen Handlungen.
  • Das Männchen mit der Brille gibt Themen an wie Mord, Leichen und Unfälle. Hier wird der Todesumstand dargestellt und thematisiert.
  • Der Typ mit der Augenklappe stellt explizitere Themen dar. Am besten spielen die Eltern diese Themen erst selbst und entscheiden dann, ob der Fall auch für ihr Kind etwas ist oder nicht.

Fazit

Es war abzusehen, dass es ein Nachfolgespiel geben würde. Der zweite Teil ist im Sommer erschienen und wurde vielen zu Weihnachten geschenkt. Auch diese Version ist wieder leicht verständlich und enorm unterhaltsam für die ganze Familie. Auch hier kann man wieder alleine spielen oder mit mehreren zusammen. Clever ist vor allem die Idee die Fälle mit Symbolen zu versehen um zu sehen ob es ein Fall für ein Kind ist oder nicht. Natürlich gibt es ein paar Ähnlichkeiten zu den Fällen im ersten Spiel und es fällt einem dann leichter die Lösung zu finden.

Der Spielplan ist genauso aufgebaut wie der Vorgänger nur der Ausschnitt aus der Stadt ist ein anderer. Schnell entdeckt man schon Dinge, die für spätere Verbrechen wichtig sein können. Es ist kein Problem, wenn man mit dem Teil 2 beginnt aber tatsächlich ist er doch als Fortsetzung gedacht, was man an den Kartenausschnitten sieht. Es gibt leider keine schwierigen Herausforderungen nach dem Grundspiel aber trotzdem ist es nicht langweilig. Die Fälle sind nie unlösbar und immer logisch und fair, manchmal auch mit viel Sucharbeit verbunden.

Das Wimmelbild macht Freude und oft findet man viel mehr darauf als man eigentlich sucht. Schön ist die gemeinsame Zeit die man beim Spielen verbringt und gemeinsam zu diskutieren. Hoffentlich bleiben für den dritten Teil noch genügend Ideen übrig um sich von den anderen abzuheben und das Spiel aufzupeppen. Keiner möchte, dass das Wimmelbild Spiel ausstirbt, da es das schon zu Großelterns Zeiten gab. Wer hat nicht immer fleißig mit gesucht wo der Vogel oder die Maus zu finden ist?

Erklärvideo zu MicroMacro Crime City

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