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Die Internationale Spielwarenmesse finde vom Mittwoch, 2. Februar bis Sonntag, 6. Februar vor Ort auf dem Messegelände in Nürnberg statt. Dies haben die Veranstalter nun mitgeteilt. Vorher wurden jedoch die waren die Spielwarenunternehmen nach ihrer Meinung dazu befragt worden, ob die Messe trotz der Pandemie stattfinden soll.

spielwarenmesse nürnberg

Der Entscheidung, die Messe nun wieder regulär stattfinden zu lassen, war eine Befragung bei den Spielwarenunternehmen vorangegangen. Die Mehrzahl aller Aussteller sowie des Fachpublikums hatten sich herbei für eine normale Präsenzmesse entschieden. Die konstruktiven und intensiven Gespräche mit den Vertretern der Branche in den vergangenen Wochen und Tagen belegen den besonderen Stellenwert der Spielwarenmesse als Order- und als Networkingplattform. Die Veranstalter werden aus diesem Grund alles tun, um diesem Wunsch nach einem wahren Messeerlebnis auf sichere Art und Weise nachzukommen.

Die Spielwarenmesse in Nürnberg als International Toy Fair ist die führende Fachmesse für Freizeitprodukte und Spielzeug auf der ganzen Welt. Über 2.800 Aussteller aus nahezu 70 Ländern zeigen auf der Spielwarenmesse mehr als 1 Million Produkte für Groß und Klein. Die Spielwarenmesse ist eine Fachhandelsmesse und erschafft daher die beste Order- und Kommunikations-Plattform für die internationalen und nationalen Hersteller sowie den weltweiten Einkauf und Fachhandel. Die Präsentation der Neuheiten und der umfassende Überblick über die Branche bilden einen sehr gute Informationspool für die Orientierung am Markt. Mit dem innovativen Konzept ist die Spielwarenmesse in Nürnberg eine weltweit bekannte Plattform zur Einführung neuer Spielprodukte am Markt.

Die Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Preise

Spielwarenmesse eG

Münchener Str. 330

90471 Nürnberg, Deutschland

Tel: +49 (0)911 998130

Fax: +49 (0)911 8149905

Im Internet: www.spielwarenmesse.de

Hallenplan

Öffnungszeiten:

täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr

https://www.spielwarenmesse.de/de/special/highlights/vortraege

Der Ticketpreis beträgt 19 Euro.

Die Geschichte der Spielwarenmesse

Der Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard eröffnete im Jahre 1950 die erste Deutsche Spielwarenfachmesse in Nürnberg. So stellten vom 12. bis 18. März 1950 insgesamt 351 Unternehmen aus und 4.300 Einkäufer kamen zu Besuch. Nach dieser erfolgreichen Premiere gründeten der Messeausschuss sowie 46 Unternehmen eine Genossenschaft. Die Vorstandsmitglieder waren Fritz Drescher und Ernst Theodor Horn. Max Scheerer wurde der Aufsichtsratsvorsitzende.

Zur zweiten Veranstaltung 1951 trat die Deutsche Spielwarenfachmesse mit einem neuartigen Logo auf. In diesem vereinte der Darsteller Viktor Kaltenbach das Schaukelpferd als Spielzeug, das mit der Stadt Nürnberg n Verbindung steht mit dem Stadtturm. Seither ist das Messepferdchen mit einigen Anpassungen zum weltweiten Markenzeichen der heutigen Messe geworden.

In der fortwährenden Debatte über eine eventuelle Internationalisierung der Fachmesse gibt der Wirtschaftsminister Ludwig Erhard im Jahre 1957den letzten Ausschlag.

In den 60er Jahren wuchs die Spielwarenmesse weiter sehr schnell. Nach einer weiteren Ausdehnung auf die neu erbauten Messegebäude, Ausweich-und Behelfsgebäude sowie Leichtbauhallen sind von nun an auch viele Kapazitäten rund um das frühere Messegelände in der Nähe des Stadtparks errichtet. Diskussionen zwischen der Stadt Nürnberg und der Messeleitung über ein neues Messegelände starten nun ebenfalls.

Im Jahre 1963 unterstützten die Messeveranstalter die Aussteller im Rahmen der Messe zum ersten Mal mit einer Neuheitenschau in der Presse. Diese Sonderschau präsentiert den eingeladenen Journalisten ausgewählte Spielprodukte und wird von den Spielwarenherstellern von nun an verwendet, um Aufmerksamkeit für die Spielneuheiten zu schaffen. Die Veranstaltung in den Medien wird in den folgenden Jahren zur Tradition. So findet unter dem Namen PressPreview diese noch heute jedes Jahr einen Tag vor der Messe in Nürnberg statt.

In den 1970er Jahren gibt es ein neues Messegelände sowie neue Rekorde unter den Besucherzahlen. So gibt es nun das neue Messegelände in Langwasser.

Die Internationale Spielwarenmesse zog im Jahre 1973 in das sehr schnell neu erbaute Gelände in Nürnberg-Langwasser ein. Die Fläche zur Ausstellung stieg hierbei auf 52.000 Quadratmeter und bot dabei erstmals Platz für eine konsequente Gliederung der Warenklassen.

Im Jahre 1974 ist Dr. Benno Korbmacher der Chef der Spielwarenmesse eG für die Jahre von 1974 bis 1996. Dieser setzt sich bei der Messehallen GmbH als ein Vorgänger der heutigen NürnbergMesse GmbH für den nochmaligen Ausbau des Geländes für die messe ein. Zugleich gelingt es ihm durch die Vergrößerung, dass die weltweite Bedeutung der Messe gesteigert wird.

Im Jahre 1977 durchbrechen die Ströme an Besuchern zum ersten Mal die 30.000er Marke. Insgesamt 1.567 Hersteller – davon 644 internationale Firmen – stellen in dem Jahr auf der Spielzeugmesse aus. Somit wird die Stadt Nürnberg zum wahren “Mekka” der Branchen.

Den Herstellern der Spielwaren fehlte dann nach der Teilung Deutschlands eine passende Veranstaltung für die Darbietung der Produkte. Die bislang für die Präsentation genutzte Messe in Leipzig lag jetzt im östlichen Teil von Deutschland und stand deshalb nicht mehr zur Verfügung. Mehrere risikobereite Firmen hatten sich dann entschlossen, in Nürnberg eine Fachmesse für Spielwaren in Deutschland zu gründen.

Die Umstände waren sehr schwierig, denn vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg war ein großer Teil der Stadt zerstört worden. So gab es keine Infrastruktur, kein Messegelände und auch von Seiten der Banken sollten sie vorläufig keine Unterstützung erfahren.

Nach der erfolgreichen Aufführung der Messeveranstaltung gründeten der Messeausschuss sowie 46 Unternehmen am 11. Juli 1950 eine eigene Genossenschaft. Heute ist das Unternehmen eine der angesehensten Genossenschaften in ganz Bayern und mit jener Rechtsform einmalig unter den Messegesellschaften. So wurde die Spielwarenmesse eG in der Branche geschaffen und vertritt die Branche. Die etwa 150 Mitglieder sind zu großen Teilen aus Spielwarenhandel und -industrie. Heute tritt dieses Unternehmen als aktueller Dienstleister für Marketingservices und Messeorganisation am Markt auf.

Die Spielwarenmesse, eines der bedeutendsten er in der Branche der Spielwaren und findet heute jedes Jahr in Nürnberg statt. Mit der ersten Veranstaltung im Jahr 1949 hatte diese ihr 70-jähriges Jubiläum im Jahre 2019 – damit zählt diese zu den traditionsreichsten Messen. Hier treffen sich internationale und nationale Marken, Einkäufer aus großen Unternehmen, Einzelhändler und Start-ups. Als Fachmesse konzipiert, ist diese die optimale Plattform zum Netzwerken, zum Knüpfen von neuen Kontakten und der Pflege bewährter Geschäftsbeziehungen. Auf dieser Messe findet man Trend- und Lifestyleprodukte, Babyartikel, Schreibwaren, Schulbedarf, Outdoor, Karnevalsartikel, Feuerwerk, elektronisches Spielzeug und viele Sachen mehr.

Corona Regeln

Zur Spielwarenmesse im Jahre 2019 kamen insgesamt 73.000 Besucher aus 120 Ländern und ließen sich von den Innovationen und Produkten der über 2.850 Aussteller begeistern und inspirieren. Von den 2.850 Ausstellern waren selbst 831 auf keiner weiteren Fachmesse vertreten, was das Vertrauen in die Spielwarenmesse zur Erscheinung bringt. Von den über 1 Million Spielprodukten waren mehr als 120.000 Neuerscheinungen. Die Länderpavillons auf der Messe im Jahre 2019 gab es für UK, USA Kanada, Hongkong, Italien, Korea, Japan, Thailand, Indien, Taiwan, Spanien und Australien. Zudem gab es einen Sonderpavillon für das Land China.

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